Samstag, 17. März 2012

Maerz 2012

Hallo alle zusammen,

Es ist doch immer wieder erstaunlich wie schnell die Zeit vergeht. Jetzt ist es schon wieder fast 3 Monate her, dass ich das letzte mal geschrieben habe.

Auf der Arbeit habe ich wie das letzte mal schon geschrieben jetzt im Frauenhaus angefangen zu arbeiten und es macht mir echt sehr viel Spass (wobei „Spass“ irgendwie der falsche Begriff ist). Ich habe jetzt taeglich Beratungsgespraeche / Therapie mit Klienten was ich ja machen wollte. Es ist gibt jedoch immer viel Krisenintervention und Zwischenfaelle die es zu loesen gilt, sei es Streitereinen zwischen Klienten zu schlichten oder irgendwelche Rechtlichen Sachen zu klaeren. Einmal in der Woche bin ich aber immer noch in Benoni :-( weil noch kein Nachfolger fuer meine alte Stelle gefunden wurde. Haben jetzt die Bewerbungsgespraeche hinter uns und ich kann nur hoffen und beten, dass eine von den dreien die in der engeren Auswahl sind die Stelle annehmen wird, obwohl es finanziell bei LifeLine immer noch nicht gut laeuft. Eine neue Chefin gibt es jetzt seit Anfang diesen Monats.

Fuer alle die es noch nicht wissen, im Mai komme ich nach Deutschland! Freue mich schon riessig!!! Bin vom 4. Mai bis zum 2. Juni in Deutschland, also echt mal lange. Wenn ich zurueck komme wird dann schon der Winter anfaengen, da hab ich ja gar keine Lust drauf. Die letzten zwei Tage war es hier relativ kalt (20 Grad) und regnerisch, habe schon Angst gehabt, der Winter kommt, aber heute ist es wieder knapp 30 Grad mit Sonnenschein. So laesst es sich aushalten ;-)

Ansonsten gibt es eigentlich nicht viel neues zu berichten, entweder haben Adrian und ich wirklich nicht viel unternommen oder ich habe schon wieder alles vergessen ;-) Ich gehe jetzt seit ein paar Monaten schon wieder regelmaessig ins Fitnessstudio mit einer Freundin von der Arbeit und habe jetzt auch ab und zu mal wieder Squash gespielt, macht echt Spass aber ich glaube meine Hand-Auge Koordination ist noch sehr ausbaufaehig ;-) Adrian hat Golf fuer sich entdeckt und ist die meiste Zeit auf dem Golfplatz zu finden ;-) Naja, wengistens konnte er so zumindest den Golf Day bei LifeLine unterstuetzen, der im Februar statt fand. Einmal im Jahr findet der Golf Day statt als Fundraising Event.

Hoffe euch geht es allen gut und hoffe euch alle im Mai in Deutschland zu sehen! Bis dahin eine gute Zeit.

Viele liebe Gruesse,
Barbara

Donnerstag, 22. Dezember 2011

Dezember 2011

Hallo alle zusammen,

Unglaublich wie die Zeit davon rast, kann es gar nicht glauben, dass morgen schon Heilig Abend ist. In Weihnachtsstimmung bin ich aber leider noch gar nicht, irgendwie geht das mit dem Wetter ziemlich schwierig. Auch viele Traditionen oder Dinge die an Weihnachten erinnern fehlen hier einfach, ist schon schade. Aber der groesste Grund, warum ich jetzt gerne in Deutschland waere ist, dass ich gestern Tante geworden bin und gerne meinen Neffen live sehen wuerde :-(

Hier gibt es schon wieder sehr viel neues. Zum einen hatte ich im September Besuch von meinen Eltern und im November von einer Freundin mit ihrem Freund.
Im September waren wir mit meinen Eltern in Paarl, Kapstadt und Lambertsbay und haben viele Verwandte von Adrian besucht.
Beide male waren wir dann auch im Loewenpark, wobei einmal eine Loewin sehr nahe kam (zu nahe), hat sich mit ihren Vorderpfoten auf unser Auto gestellt, wollte vielleicht spielen, aber das wollten wir nicht ;-)

Ansonsten hatten wir eine super schoene Zeit beide male mit meinen Eltern sowohl als auch mit Tine und Nico. Fuehlt sich nur schon wieder so lange her an, es wird echt Zeit, dass ich wieder mal nach Deutschland komme oder wieder Besuch bekomme :-)


Auf der Arbeit gibt es auch schon wieder bald grosse Veraenderungen. (Irgendwie fast jedesmal, wenn ich schreibe, gibt es etwas neues von der Arbeit zu berichten, entweder schreibe ich zu selten, oder es gibt einfach zu oft Veraenderungen.) Was gleich geblieben ist, ist dass wir immer noch in einer Finanzkrise sind.

Das letzte mal habe ich ja geschrieben, dass ich im Juni die Counselling Management Stelle uebernommen habe. Das habe ich bis jetzt auch noch fleissig gemacht, aber mit der Zeit habe ich festgestellt, dass es mir nicht wirklich Spass macht. Es ist schon sehr, sehr viel Administration und „Babysitten“ von Ehrenamtlichen, die sich nicht in die Liste eintragen wollen, d.h. man darf staendig nachtelefonieren und das mit 50 Ehrenamtlichen und 30 weiteren Leuten die jetzt teilweise auch schon Telefondienste machen kann das ziemlich nervig sein. Desweiteren war es mehr sehr viel Ueberstunden verbunden und auch viele Anrufe von Ehrenamtlichen uebers das Wochenende und am Abend. Hinzu kommt, dass ich immer weniger Beratungsgespraeche selber gemacht (was ja eigentlich das war was mir am meisten Spass gemacht hat.) Also im grossem und ganzen war es nicht ideal und um eine lange Story kurzzufassen, fange ich jetzt im Januar eine neue Stelle an. Immer noch bei LifeLine, aber im Frauenhaus, welches in Braamfontein (Johannesburg) ist. (Bis jetzt habe ich ja in Benoni gearbeitet, welches oestlich von Johannesburg ist.)

Das einizig „problematische“ ist, dass es 50 km ist von Springs und die Strassen und der Verkehr ziemlich schrecklich sind. (Aber habe verhandeln koennen, dass ich von 7 – 15 Uhr arbeite um den schlimmsten Verkehr zu entgehen.) Jetzt sind Adrian und ich aber auch dabei ein Haeuschen naeher bei Johannesburg zu finden, da es jetzt Sinn macht naeher hinzu ziehen, da er ja auch in Joburg arbeitet. D.h. wir sind jetzt schon fleissig auf Haussuche, aber haben noch nicht das passende gefunden.


Ok, ich glaube, dass waren jetzt erst einmal genug Neuigkeiten auf einmal. Habe jetzt frei, bis zum 4. Januar (eigentlich schon seit Montag, aber habe noch 2 ½ Tage gearbeitet). Letztes Wochenende waren Adrian und ich mit einem anderem befreundetem Paar in den Drakensbergen. War wirklich wieder sehr schoen und koennte man ruhig oefter machen, wenn es nicht so weit weg waere.

Wuensche euch allen ein frohes, besinnliches Weihnachtsfest ein guten Rutsch ins neue Jahr und nur das Beste fuer das neue Jahr!!

Viele liebe Gruesse,
Barbara

Sonntag, 28. August 2011

August 2011

Hallo alle zusammen,

Irgendwie vergeht die Zeit viel zu schnell, habe mir ja echt vorgenommen regelmaessiger zu schreiben, aber irgendwie rennt die Zeit immer so davon.
Hier gibt es schon wieder einige Neuigkeiten zu Berichten, auf der Arbeit sind wir immer noch in einer ziemlichen schwierigen finanziellen Situation was dazu fuehrt, dass jeder Manager neben der eigentlichen Arbeit noch fundraising tun muss. Auch hat sich mein Aufgabengebiet voellig veraendert seit Juni. Das eine neue Projekt, fuer welches ich zustaendig war, mussten wir aufhoeren, da kein Geld da war, aber sobald wir wieder Geld bekommen, soll es weiterlaufen. Das andere Projekt wo ich bis jetzt am laengsten gearbeitet habe (das Aussenstellenbuero in Daveyton) hab ich eine andere Arbeitskollegin abgegeben.

Jetzt ist natuerlich die Frage, was ich dann mache (ausser Fundraising). Ich habe jetzt mehr und mehr die Stelle von einer Arbeitskollegin uebernommen, die vorher Counselling Managerin war und jetzt sich aber mehr auf Firmen konzentrieren soll, um Vertraege zu bekommen, indenen LifeLine Emotional Wellness Programme anbietet. Das heisst, ich bin jetzt zustaendig fuer das 24 h Sorgentelefon, Beratungsgespraeche (face to face), Traumacounselling etc. Natuerlich muss ich das nicht alles selber machen, ich habe knapp 50 Ehrenamtliche die fuer das Sorgentelefon (oder wie man das auch immer im Deutschen nennen mag) zustaendig sind und auch helfen mit den anderen Beratungsgespraechen. Zur Zeit haben wir noch 30 Leute die bald auch Ehrenamtliche werden, aber davor noch mehr Training brauchen. Die Arbeit macht mir schon Spass, aber ist schon sehr viel Arbeit (klingt jetzt vielleicht nicht so danach, aber es ist sehr viel Administration, Ehrenamtliche bei Laune halten, viele Beratungsgespraeche selber machen, wenn man kein Ehrenamtlichen findet etc.)


Naja, soviel mal zur Arbeit, aber ich habe letzte Woche mal wieder gelernt, dass das Leben nicht nur aus arbeiten besteht ;-) als mich die Melli besucht hat. (Sie war fuer eine Woche in Suedafrika.) Wir hatten echt eine super tolle Zeit. Sie ist am Dienstag angekommen und da haben wir es erst mal ruhig angehen lassen und haben uns lange im Garten unterhalten (draussen ist es wie gesagt waermer als drinnen, aber das Wetter hat sich noch gebessert). Am naechsten Tag sind wir dann nach Daveyton gegangen (ihr gezeigt wo ich gearbeitet habe) dann in shopping mall und dann noch nach Benoni wo ich jetzt arbeite. Ok, das war jetzt vielleicht nicht so interessant fuer euch. Am naechsten Tag sind wir dann nach Mpumalanga gefahren, wo wir eine tolle Zeit hatten und die Natur genossen haben, waren an ein paar Wasserfaellen, am naechsten Tag im Krueger National Park wo wir sehr, sehr viele Elefanten gesehen haben. Am gleichen Tag hat Adrian dann auch noch so etwas wie Bungee Jumping gemacht. Am naechsten Tag haben wir dann eine kurze Wanderung gemacht und wieder eine schoene Zeit an einem Wasserfall verbracht und sind dann weiter gefahren zu einer Unterkunft in the middle of nowhere, haben ein Lagerfeuer gemacht und den Sternenhimmel bestaunt. Tigger hat das auch alles gut gefallen. Am naechsten Tag hat uns Adrian dann zur „Ueberraschung“ gefahren, die ihm auch echt gelungen ist. Ich weiss nicht wie ich es genau beschreiben soll, aber dort gab es zwei Woelfe, Loewen und Tiger. Mit dem Tiger (ausgewachsenen Tiger) konnte man dann einen Spaziergang machen (natuerlich nicht alleine) und ihn steicheln, fuettern und sich halb drauf setzen, war schon total toll. Mit den Loewen (die 7 Monate alt waren) wie auch mit den Woelfen konnte man knuddeln, aber die Loewen waren sehr verspielt, da musste man schon weng aufpassen ;-)
Dann sind wir wieder heim gefahren und am naechsten Tag war schon wieder packen angesagt fuer Melli und noch letzte Einkaeufe. Natuerlich haben wir noch mehr gemacht (zweimal joggen gegangen, meinen Lieblingsfilm angeschauet,…) aber will euch ja nicht damit langweilen.

Jetzt kommen ja schon bald meine Eltern wieder, freu mich schon und jetzt ist das Wetter auch schon schoener. Gestern war es schon richtig warm, da waren wir auf einem Gartenfest, von einer deutschen Kirche, d.h. da gab es Bratwuerste, Kartoffelpuffer etc. War so wie ein Pfarrfest wo man auch relativ viel Deutsch gehoert hat.

Ok, soviel mal wieder zu mir. Hoffe euch geht es gut und freue mich von euch zu hoeren.

Viele liebe Gruesse,
Barbara

Montag, 25. April 2011

April 2011

Hallo ihr Lieben,

Jetzt ist es schon wieder mehr als eine halbe Ewigkeit her, dass ich mich das letzte mal gemeldet habe. Weiss gar nicht wo ich anfgangen soll. Mal einen kurzen Ueberblick.
In September war ich ja in Deutschland fuer die Hochzeit von meiner Schwester, im Oktober kam dann mein Bruder und seine Freundin zu Besuch nach Suedafrika (beide Themen alleine koennten je einen Blogeintrag fuellen). Dezember war dann Weihnachten, waer haette es gedacht, wir feiern hier auch Weihnachten im Dezember ;-) Aber ist schon anders, war insgesamt dass 4. Mal dass ich Weihnachten in Suedafrika gefeiert habe, aber so richtig Weihnachtsstimmung will einfach nicht aufkommen. Hier ist es auch mehr allgemein festive seasons, weil viele Firmen etc. einen grossen Teil im Dezember schliessen und das also die grossen Ferien sind und jeder am Ende des Jahres so ausgepowert ist, dass man sich nicht unbedingt auf Weihnachten freut, sondern dass man frei hat.
Naja, dann war Silvester, dass ist bei uns dieses Jahr wortwoertlich ins Wasser gefallen, es hat in Stroemen geregnet, aber war nicht weiter schlimm. Adrian und ich haben zusammen mit zwei Cousin/en gefeiert. Naja, dann war schon wieder Neujahr und wieder Arbeit. Naja und die letzten vier Monate gibt es nicht so viel besonderes (hab wahrscheinlich schon alles vergessen). Waren zwei mal auf einer Ausstellung, haben unseren Hund kastrieren lassen, haben mit Fitnessstudio angefangen (und vernachlaessigen es schon wieder), haben den Alpha Kurs besucht (ist ueber den christlichen Glauben) und auf der Arbeit hab ich mit einem Projekt aufgehoert und mit einem neuen angefangen (Victim Empowerment Projekt aufgehoert und dafuer ein neues Community Projekt angfangen). Ach ja und Fasching wird hier nicht gefeiert, dann war fuer ein Tag eine ehemalige Studienkollegin hier und hat mich besucht, war mehrmals krank und dann war ja jetzt Ostern. Euch allen noch ein schoenes Osterfest!!! (Bei uns ist heute, Montag, auch noch ein Feiertag aber nicht mehr Ostern.)
Hmm, ist doch einiges los gewesen und vielleicht sollte ich ein paas Sachen doch naeher erklaeren, oder aber einfach per mail schreiben, wenn jemand noch mehr wissen will ;-)
Auf der Arbeit ist es gerade nicht so gut, haben eine ziemliche Finanzkrise, will nicht so viel hier im Blog schreiben, nur so viel, dass ein grosser Sponsor der die letzten Jahre uns immer viel Geld gegeben hat, dies hoechstwahrscheinlich dieses Jahr nicht tut. Wenn ihr irgendwelche Ideen hat, wie wir fundraising machen koennen, oder wo wir an Gelder kommen koennen, bitte melden. Vielleicht kennt ihr ja irgendeine Firma die LifeLine Geld geben wollen ;-) Ansonsten macht die Arbeit Spass, vor allem counselling.

Naja, dies war jetzt mal ein kurzer Ueberblick ueber die letzten Monate. Ich kann immer wieder nur versuchen mich zu bessern und regelmaessig zu schreiben, jetzt ist zumindest mal ein Anfang gemacht.
Hoffe es geht euch allen gut und ihr geniesst das schoene Wetter welches ihr habt (hier wird es schon manchmal richtig kalt.)

Viele liebe Gruesse,
Barbara

Freitag, 13. August 2010

13.July 2010

Hallo ihr Lieben!

Jetzt seid ihr bestimmt platt, dass ich mich sogar schon nach nicht einmal einen Monat melde ;-). Ich habe mir gedacht, ich schicke mal ein kurzes Lebenszeichen von mir bevor ich wieder im vollem Stress bin und dann meinen Eintrag wieder auf die lange Bank schiebe.

Eine richtige Gliederung gibt es diesmal nicht, dafuer ist nicht zu viel passiert ;-)

Fangen wir mit dem weniger erfreulichen an, seit Montag bin ich krank (da hat es langsam angefangen), dass war ein Feiertag (women's day), Dienstag bin ich dann noch fruehs auf die Arbeit aber dann auch schon frueher heim. Irgendwie hat mich eine Grippe voll erwischt mit allem was so dazu gehoert :-(. Heute geht es mir wieder etwas besser (aber es ist ja noch frueh, dass sagt also noch nichts). Krankgeschrieben bin ich bis Montag, d.h. Montag gehe ich dann wieder auf die Arbeit, ist viel liegen geblieben und ich kriege auch so jeden Tag Anrufe mit irgendwelchen Fragen.
Naja, aber es gibt auch erfreuliche Dinge. Ueber das lange Wochenende (wie gesagt Mo. Feiertag) sind Adrian und ich mit ein paar Freunden (insgesamt 8 Erwachsene und 3 Kinder) nahe an den Krueger Nationalpark gefahren. Der Chef der einen die mitgefahren ist, gehoert die Unterkunft in der wir uebernachtet haben, so mussten wir gar nichts dafuer bezahlen, war schon sehr cool und auch sehr schoen dort. Cool war es eigentlich nicht, es war dort endlich einmal warm ;-) In Gauteng ist es immer noch Winter aber dort war das Wetter viel besser und ich hab es echt genossen. An dem einen Tag sind wir dann auch in den Krueger Nationalpark gefahren und haben etliche Tiere gesehen (Giraffen, ganz viele Elefanten, Bueffel, Rhino und sogar einen Loewen,...) Die Unterkunft in der wir uebernachtet haben war wie gesagt ganz nahe am Krueger Park und da der Krueger Park viele grosse Loecher im Zaun hat, hat man auch dort viele Tiere gesehen (Nachts durfte man da auch nicht mehr rumlaufen, aber tagsueber haben wir Impalas, Affen, Pumbas ;-) und Zebras gesehen. Die Zebras hab ich bei einem Spaziergang entdeckt, nur 10 Meter oder so von mir weg, echt total suess (waren 5 Stueck). Aber leider gibt es halt auch gefaehrliche Tiere, als wir Maedels gerade einkaufen waren haben die Jungs eine Baumschlange gesehen (weiss nicht, ob sie im dt. so heisst, hab es einfach direkt vom Afrikaans ins Deutsche uebersetzt). Die sind total gefaehrlich und wenn man gebissen wird, stirbt man innerhalb von 3 Minuten ohne Gegengift, dort ist man halt in “The Wild” ;-)
Im grossem und ganzem ein sehr schoenes Wochenende, nur das Heimfahren nicht, waren im Stau und hat insgesamt 8 Stunden gedauert (normalerweise eine Fahrtzeit von 4 ½ Stunden), aber naja, zumindest sind wir heil zu Hause angekommen.

Hmm, was gibt es noch zu berichten? Ansonsten hat sich noch nicht viel veraendert, Arbeit immer noch sehr viel und Wetter immer noch kalt. Tigger frech aber total lieb waehrend ich krank bin. Kuschelt sich immer neben mich ;-)
Ach ja, Adrian hat jetzt noch ein neues Business angefangen, er arbeitet jetzt nicht nur auf dem Markt und liefert Kartoffeln aus, sondern hat jetzt noch mit Biltong angefangen (nicht selber zu machen, aber an Geschaefte zu liefern). Er hat auch zwei Leute die auch zu Geschaeften gehen und das verkaufen. Fuer alle die nicht wissen was Billtong ist, das ist getrocknetes Fleisch, in grossen Mengen stinkt es, ich spreck da aus Erfahrung ;-)

Ok, ich werde mich jetzt erst mal wieder hinlegen (im Bett bin ich ja noch). Hoffe ich sehe viele von euch im September, freue mich schon auf Deutschland.

Viele liebe Gruesse,
Barbara

Dienstag, 20. Juli 2010

20. July 2010

Hallo alle zusammen,
irgendwie bekomme ich das noch nicht so hin, mit monatlich einen Blogeintrag zu schreiben, aber ich werde es immer wieder aufs neue versuchen. Also entschuldigugn, dass ihr schon wieder so lange habt warten musstet.

Hier mal die Gliederung fuer diesen Blogeintrag ;-)
1.Fussball WM
2.Arbeit
3.Urlaub

1.Fussball WM
Unglaublich wie schnell dieWM schon wieder vorbei gegangen ist, da wurde so viel vorher geplant, vorbereitet und diskutiert und jetzt ist sie schon wieder vorbei, aber eine tolle WM war es ja (bis auf die Tatsache, dass Suedafrika ja leider schon in der Vorrunde ausgeschieden ist). Meine Arbeitskollegen haben dann natuerlich alle Deutschalnd unterstuetzt und nach jedem Deutschlandspiel wurde das erst mal diskutiert wie toll sie ja gespielt ahben (was ja in den meisten Faellen so war, wenn man mal vom Spanienspiel absieht). Adrian und ich waren ja auch einmal im Stadium (Deutschland gegen Ghana) war echt eine tolle Atmosphaere und wir sassen neben ziemlich vielen Deutschen. Die Vuvuzelas waren im Stadium auch gar nicht so laut wie ich gedacht habe. Das schlimmste war eigentlich beim Eroeffnungsspiel wo wir in einem ueberdachten Gebaeude sassen, da waren die Vuvuzelas echt fast nicht auszuhalten. Ich habe mir ja vorgenommen erst einmal neutral gegenueber den Vuvuzelas zu sein, aber das war echt zu viel. (Hab davor ja schon viel aushalten muessen,z.B. Einen Vuvuzela-Tag, zwei Tage vor der WM, wo um 12 Uhr jeder mal in seine Vuvuzela troeten durfte. An dem Tag war ich gerade in Johannesburg in einem Training, was dann fuer eine halbe Stunde unterbrochen werden musste, weil man einfach nichts mehr verstanden hat. Der Vorteil dass jetzt die WM vorbei ist, ist das es eigentlich wieder sehr ruhig geworden ist was die Vuvuzelas betrifft (nicht den Verkehr, der ist jetzt wieder schlimmwer, weil die Schule jetzt wieder angefangen hat.)
Aber so war es echt schon toll, die WM zweimal hintereinander im eigenen Land zu haben ;-)

2.Arbeit
Arbeit, ja das ist ein anderes Thema. In den letzten Wochen ist die Arbeit (fast ein bisschen) zu viel geworden und mir ging es auch nicht so gut, hab mit grossem Schritten schon den Burnout angesteuert, was ja im ersten Berufsjahr wirklich nicht so toll ist (nicht das es irgendwann gut ist, aber ich meine im ersten Jahr ist das ja wirklich weng bald). Habe dann mal mit meiner Chefin gesprochen, dass es gerade alles weng viel ist und sind jetzt noch am besprechen was wir von meinen Verantwortungsliste streicehn koennen, wahrscheinlich das Gefaengniss, aber das besprechen wir wahrscheinlich morgen oder so. Meine Chefin ist soweit echt ganz nett und verstaendnisvoll, man muss halt nur mit ihr reden, riechen kann sie es ja schliesslich nicht, wenn es zuviel ist. Sie hat mir dann auch gesagt, dass ich zwei Tage frei nehmen muss (und dass das nicht zur Verhandlung steht, sondern sie mir das als Direktorin sagt) was ich gestern und heute dann auch getan habe. Am Freitag hat jeder Manager auch ein kleines Geschenk mit einer Karte bekommen. (Wahrscheinlich auch vor dem Hintergrund, dass das letzte Management Meeting mal so ein Rundumschlag war und es nur Kritik gegeben hat. Die Karte war echt sehr aufbauent und als ich zu meiner Chefin ins Buero gegangen bin zum bedanken, gab es noch mehr Lob und eine gute Gehaltserhoehung. So laesst es sich gut in den zwei Tage-Urlaub gehen :-)

3.Urlaub
Von Samstag bis Montag sind Adrian und ich nach Limpopo ins Lekgalameetse Nature Reserve gefahren. Ist 5 -6 Stunden weg (wenn man sich verfaehrt 8 Stunden), aber echt traumhaft schoen. Da habe ich gemerkt wie sehr ich die Natur vermisse. Suedafrika hat ja wunderschoene Landschaften und Natur, aber leider hat Gauteng nicht soviel davon zu bieten, deswegen habe ich es echt sehr, sehr genossen. Das einzige Problem das wir hatten war, das Hunde nicht erlaubt waren, was wir erst erfahren hatten, als wir dort waren, d.h. wir Tigger immer verstecken mussten, aber das hat gut geklappt, dadurch dass dort kaum Menschen waren. Hab ich schon gesagt, dass es wunderschoen dort war? ;-)
Jetzt muss ich nur versuchen die ganze Energie die ich dort bekommen habe ein bisschen besser einzuteilen, da es diese und naechste Woche sehr stressig wird und ich nicht gleich schon wieder alles aufbrauchen will.
Ach ja, uebrigens wer es noch nicht weiss vom 17. September bis glaub ich 6. Oktober bin ich in Deutschland! Freu mich schon sehr darauf.

Ok, dann macht's mal gut und bis bald mal wieder. Und versuche mich diesmal frueher zu melden. Mit e-mails bin ich immer noch soweit hintendran, dass ich lieber gar nicht verspreche, dass ich bald schreibe, dass es dann keine Enttaeuschungen gibt, aber hoffe, dass wenn es jetzt auf der Arbeit bald besser wird, dasss ich dann mehr Energie haben das zu machen. (Habe in den letzten Wochen fast nichts mehr gemacht, selbst im Fitnessstudio war ich in den letzten 2-3 Monaten nur dreimal. Aber das aendert sich jetzt hoffentlich auch wieder.

Machts mal gut und viele liebe Gruesse,
Barbara

Sonntag, 16. Mai 2010

16. Mai 2010

Hallo ihr Lieben!

Erst einmal muss ich mich wieder entschuldigen, dass ich mich soooo lange nicht gemeldet habe, ich weiss auch nicht, die Zeit vergeht einfach viel zu schnell und bevor man sich versieht ist schon wieder ein viertel Jahr vorbei. Da sich wieder viel zu viel ereignet hat nur einige Punkte im Ueberblick.

1.Besucher von Deutschland Mitte – Ende Maerz
2.Arbeit
3.Fussball WM

1. Besuch von Deutschland Mitte – Ende Maerz

Im Maerz waren Jana und eine Freundin von ihr mich besuchen. Wir hatten echt eine schoene Zeit und haben auch einiges gesehen. So waren wir an einem langem Wochenende in Mpumalanga (bei schoenen Wasserfaellen und im Krueger Nationalpark). Wir haben sogar einen Geparden gesehen, den man fast nie sieht. (Habe ihn auch zum ersten Mal in freier Wildbahn gesehen.)
Am naechsten Wochenende waren wir in den Drakensbergen und haben sogar unseren Hund Tigger mitgenommen. Wir haben es ihm ja eigentlich gar nicht zugetraut die lange Wanderung aber er war echt super und hat gut durch gehalten. Ich glaube es war das erste mal dass ein Hund diese Wanderung mitgemacht hat, da man zwei Leitern ueberwinden muss. Hoffe dass ich spaeter noch ein Foto reinstellen kann, wie wir das gemacht haben.
Ansonsten sind die zwei Wochen aber viel zu schnell rumgegangen, aber habe die Zeit sehr genossen.

2.Arbeit

Was kann ich dazu sagen, es wird langsam echt sehr stressig und komme gar nicht mehr hinterher mit allem was ich zu tun habe.
Neben der eine Aufgabe in Daveyton (counselling sessions, Volunteers Supervision, Kontakte zu anderen NGO's knuepfen etc.) habe ich jetzt auch eine Managerposition bekommen fuer das VEC-Projekt. VEC = Victim Empowerment Centre. Davon haben wir 10 Stueck welche in Polizeistationen sind und von Volunteers besetzt sind. Wenn ein Opfer kommt (klingt im dt. so komisch) wird diese Person emotional betreut und an die richtige Stelle verwiesen wo sie Hilfe bekommen kann, sei es ein Frauenhaus, zur Klinik bei Vergewaltigungsopfern etc. Drei Mitarbeiter (fuer die ich jetzt zustaendig bin) geben Supervision und besprechen die Faelle und helfen, wenn die Volunteers nicht weiterkommen etc. Meine Aufgabe ist es zum einen zu schauen, dass alles laeuft, die Berichte von den 3 Mitarbeitern zu lesen, dass sie ihre Aufgabe richtig machen und dann selber Berichte zu schreiben, Meetings haben und mit allen Probleme die auftauchen umzugehen und Probleme gibt es bei diesem Projket mehr als genug.
Seit diesem Monat bin ich jetzt noch fuer ein weiteres Teilprojekt zustaendig und fuer die Supervision etc. fuer zwei Volunteers. Der ihre Aufgabe ist es in einem Gefaengnis Pre- und Post-HIV/Aids Counselling zu geben und ich bin fuer die Volunteers die Ansprechpartnerin bei Problemen und schaue wie sie die Counselling sessions halten.
Daneben fallen noch 100 von weiteren “kleineren” Aufgaben an, wie z.B. Job Description fuer “meine” 3 Mitarbeiter zu schreiben, den Workshop ueber Selbst-verletzendem Verhalten jetzt noch einmal an einem Samstag zu halten, Berichte fuer Zeitung, Homepage und “Jahresbericht” zu schreiben, viel Verwaltungskram (ueberpruefen wie viel Fahrkosten die “meine” Volunteers und Mitarbeiter bekommen, Statistiken machen wie viele Klienten in Daveyton, VEC und Gefaengnis gesehen wurden und welche Probleme sie hatten), Leitung fuer eine Kleingruppe und die LifeLine Armbaender zu verkaufen… Daneben habe ich auch immer noch Trainings, was echt toll ist aber viel Zeit kostet. So habe ich diese Woche ein Trauma Training, was bestimmt toll wird.
Genug von der Arbeit, sonst sieht es ja so aus, als ob mein Leben nur noch aus Arbeit besteht (was sich im Moment fast so anfuehlt).

3.Fussball WM

Ich habe mir gedacht, da es ja nicht einmal mehr einen Monat zur WM ist, mal schreibe wie es hier aussieht. Die Strassen sind immer noch eine einzige riessige Baustelle und ich Frage mich wie sie das noch hinbekommen wollen. Aber dafuer bekommen ja die Schulkinder 5 Wochen Ferien, damit nicht so viel Verkehr auf den Strassen los ist. (Das kann man jetzt sehen wie man mag, sicher ist dass es anschliessend wieder viele neue Faelle von Teenage-Schwangerschaften geben wird.) Ansonsten gibt es auch viele kritische Stimmen wie das Geld hier ausgegeben wird. Beispiel von einem Township nahe Kapstadt in dem die Bewohner immer gesagt bekommen haben, dass die Regierung keine Geld hat, dass es dort Strom gibt, aber ploetzlich ist Geld da um ein millionenteures Stadium zu bauen. Ich habe jetzt viele Leute getroffen die eigentlich noch nicht wirklich in Fussball-WM-Stimmung sind und sagen, dass die Tickets zu teuer sind und sie es gewohnt sind, dass man ein Ticket einfach am Tag selber am Stadium kauft. Auf der anderen Seite merkt man schon eine Veraenderung, ueberall haengen Fahnen und an jeder Strassenecke werden Fahnen verkauft (nicht nur die Suedafrika Fahne ist ueberall zu sehen, sondern von allen Laendern die teilnehmen). Es ist richtig schoen bunt und es gibt viel Werbung in denen die Touristen in ihren Sprachen begruesst werden. Ich fuer meinen Teil freu mich auf die WM, auch wenn obenes beschriebenes einen negativen Beigeschmack gibt) aber ich denke dass es auch Vorteile fuer Suedafrika mit sich bringt. Adrian und ich haben uns gestern ein Ticket fuer Deutschland gegen Ghana Spiel gekauft!!! Bin ja schon wahnsinnig gespannt. Eigentlich hiess es schon dass es ausverkauft ist, aber von den teureren Tickets gab es noch welche (pro Ticket umgerechnet ca. 50 Euro). Ich werde Deutschland also richtig anfeuern, fuer alle von euch, die nicht da sein koennen ;-)

Ok, dass war es mal wieder von mir, hoffe es geht euch gut und versuche jetzt mich wieder oefters ueber den Blog zu melden.

Viele liebe Gruesse,
Barbara

Samstag, 20. Februar 2010

Hallo alle zusammen,

es gibt schon wieder viel zu viele Neuigkeiten, wovon ich die haelfte schon wieder vergessen habe, aber ich versuche mich diesmal kuerzer zu fassen, damit es nicht wieder ein halbes Buch wird.

1.Home Affairs
2.Arbeit
3.Fitnessstudio
4.Sonstiges

1.Home Affairs

Letzte Woche bis diese Woche hatte ich riessige Probleme mit Home Affairs, schlimmer als vom letzten mal die ich kurz in meinem letzten Eintrag erwaehnt habe. Diesmal haette es damit Enden koennen, dass ich abgeschoben werde und die Organisation fuer die ich arbeite auch richtige Probleme haette bekommen koennen. Aber seit Dienstag ist alles geregelt und ich habe jetzt mein Visa und Arbeitserlaubnis. (Das hat ja jetzt auch nur ueber 2 Monate gedauert, wobei eigentlich seit dem ich hier in Suedafrika bin, weil ich immer falsche Informationen bekommen habe und zu den falschen Stellen geschickt wurde). Wer die ganze Geschichte mit Home Affairs hoeren will von letzter Woche, schreibt mir einfach eine e-mail, aber sonst wuerde das hier echt zu lang werden.

2.Arbeit

Also die Arbeit macht mir immer noch richtig Spass und bekomme immer mehr Aufgaben und Verantwortung uebertragen und es gibt kaum einen Tag wo nichts im Kalender steht, wo ich einfach mal genug Zeit haette fuer den 5. Maerz einen Workshop vorzubereiten der ueber 4 Stunden gehen soll ueber Selbstverletzendes Verhalten, aber naja, werd ich schon irgendwie hinbekommen.

Life Line startet dieses Jahr einige Aktionen um Spenden zu sammeln und uns mehr in der Oeffentlichkeit bekannt zu machen, da Life Line Ekurhuleni (wo ich arbeite) dieses Jahr 40-jaehriges bestehen feiert. So ist eine Aktion Armbaender zu verkaufen, d.h. zu Familie, Freunden, Geschaefte und Firmen hinzugehen und versuchen die an Mann und Frau zu bringen. Wer also einige bestellen moechte oder Spenden moechte bitte bei mir melden! (Muss echt sagen, dass Life Line eine sehr gute Organisation ist und ich nicht fragen wuerde, wenn ich nicht hinter der Organisation stehen wuerde.)

Uebrigens hat Life Line jetzt auch eine geeignete Aussenstelle in Daveyton gefunden, habe ich gestern das erste mal gesehen und wenn alles klappt werde ich ab 1. Maerz fuer drei Tage die Woche dort arbeiten. Allerdings muss ich dafuer an meine Geduld arbeiten, nicht das ich normalerweise ein ungeduldiger Mensch waere, aber wer schon mal in Suedafrika gewesen ist und weiss wie dort die Taxifahrer fahren, wird mich vielleicht verstehen. Die Aussenstelle ist an einer Hauptstrasse von Daveyton und ich muss an einem taxi rank (Taxistation wo alle Taxis halten) vorbei fahren. D.h. in der Strasse fahren meistens Taxis (Mehrzahl von Taxi?) vor einem die einfach mitten in der Strasse Warnblinker anmachen und anhalten um Passagiere ein- und aussteigen zu lassen. Aber natuerlich darf man sich nicht bei ihnen beschweren, wenn einem das Leben lieb ist...

Wenn ich jetzt anfangen wuerde zu schreiben, was ich so den ganzen Tag ueber auf der Arbeit mache, wuerde ich heute nicht mehr fertig werden, deswegen lasse ich es lieber ;-)

3.Fitnessstudio

Seit dem 1. Februar gehe ich 2 – 3 mal die Woche ins Fitnesstudio, dort wird Aerobic angeboten. Nicht das ich jemals ein grosser Fan von Aerobic war, aber ich merke einfach, dass es mir nicht gut tut gar keinen Sport zu machen. Ausserdem habe ich immer unterschaetzt wie anstrengend das sein kann. Die Trainierin ist uespruengich von der Ukraine und wohnt seit Ende 2006 in Suedafrika, da sie auch mit einem Suedafrikaner verheiratet ist. Habe sie gestern auch mal besucht und war echt schoen.

4.Sonstiges

Was gibt es sonst noch Neues? Ausser das in den letzten zwei, drei Wochen immer irgendein Auto von uns kaputt war, was mit der Zeit sehr nervig und kostspielig ist, geht es uns soweit gut. Allerdings sehnen wir uns gerade nach ein bisschen Routine, weil wie gesagt immer etwas anderes los ist, wenn es nicht das Auto ist, dann Home Affairs und wenn nicht Home Affairs, dann haut unser Hund ab etc. etc.

Uebrigens wird hier in Suedafrika gar kein Fasching gefeiert und haetten mich meine Eltern nicht daran erinnert, haette ich es wohl total vergessen.

Naja, dann macht's mal gut und freue mich von euch zu hoeren.

Viele liebe Gruesse,
Barbara

P.S. Ich habe uebrigens jetzt auch skype. Allerdings habe ich diesen Monat schon so viel von unseren 3 GB verbraucht, dass es vielleicht besser ist, erst naechsten Monat wieder zu skypen. Mein Skypename ist barbararsa1 (weiss nicht ob mit 1 oder ohne, aber das werdet ihr schon herausfinden).

Samstag, 16. Januar 2010

Gliederung

Vorwort
1.Einleitung
2.Hochzeitsreise / Weihnachten
3.Arbeit
4.Schluss

Vorwort
Hallo alle zusammen,
erst einmal muss ich mich an dieser Stelle entschuldigen, dass ich mich so lange nicht gemeldet habe und wünsche allen ein frohes, gesegnetes neues Jahr.
Ein Dankeschön an alle, die obwohl ich mich so lange nicht gemeldet habe mir trotzdem weiterhin e-mails schreiben, anrufen und nicht sauer geworden sind. Es ist oft einfach so, dass ich nach der Arbeit zu müde bin mich noch mal an den Computer zu setzen und e-mails zu schreiben und da ich so weit hinten dran bin wird es immer schwieriger, mal schauen muss mal überlegen was ich machen kann.
Jetzt wünsche ich aber allen eine angenehme Unterhaltung beim lesen meines Eintrags ;-)

1. Einleitung
Da die letzten Wochen so ereignisreich waren, muss ich die Themen ein bisschen eingrenzen, damit es nicht eine ganze Diplomarbeit wird ;-)
Nur um euch einen kurzen Überblick zu geben, was so alles passiert ist und ich erlebt habe, hier ein paar Stichpunkte:

- Ich wurde beinahe “abgeschoben”, da Home Affairs es nicht auf die Reihe gebracht hat, mir die richtigen Informationen zu geben, was ich für das Visa brauche. Jetzt ist alles geklärt, allerdings habe ich das Visum immer noch nicht (habe dies am 10.12.09 beantragt) und war ein Heidenstress noch alles rechtzeitig zu organisieren (inklusive Röntgenbilder, dass ich nicht TB habe, Arztbericht, polizeiliches Führungszeugnis von Deutschland etc.)

- 2 Hochzeiten, von Adrian´s Mutter und Elliot und von einem guten Freund von Adrian

- beinahe einen krassen Autounfall, wenn Gegenverkehr gekommen wäre. (Adrian ist gefahren und plötzlich ist der rechte Vorderreifen ausgebrochen und wir sind auf die Gegenfahrbahn gekommen, mit ca. 100 km/h. Adrian konnte dann Gott sei Dank am Strassenrand halten und wir wurden abgeschleppt.

- Daneben ist unser Wassererwaermer oder wie das heisst kaputt gegangen und war eine ziemliche nasse Angelegenheit im Haus. Und das Handy ist noch kaputt gegangen. (Ich glaube das war es an den Dingen die kaputt gegangen sind.) Ach ja, das Internet hat jetzt zweimal einige Tage nicht funktioniert (vor Weihnachten bis danach, wo ich eigentlich meinen Blog schreiben wollte.)

Über unsere Hochzeitsreise und meine Arbeit könnt ihr ausführlicher im 2. und 3. Kapitel lesen.

2. Hochzeitsreise / Weihnachten
Da Adrian und ich nachdem wir geheiratet haben noch keine Hochzeitsreise hatten, mussten wir das natürlich im Dezember nachholen. Allerdings konnten wir nur ein paar Tage gehen, weil Adrian dann wieder Arbeiten mussten. (Sind am 24.12. los gefahren und mussten am 28.12. wieder heim fahren.) Da wir lange nicht wussten, ob Adrian überhaupt den 28. noch frei bekommt, konnten wir erst sehr spät buchen und da wir unbedingt nach St. Lucia wollten (ist am Meer), mussten wir ein paar Kompromisse schliessen weil es größtenteils schon ausgebucht war, als wir angerufen haben.) So haben wir für die 1. Nacht eine Lodge gemietet und die restlichen Tage wollten wir dann campen. Als wir dann am 24. um 23 Uhr endlich angekommen sind (nach 7 Stunden Autofahrt wo wir rießengroße Schlaglöcher in der Straße überwinden mussten) wurde uns dann mitgeteilt, dass sie einen Fehler in der Reservierung gemacht haben und die Lodge schon belegt ist. Sie hatten es nicht einmal nötigt sich zu entschuldigen, haben uns jedoch angeboten, dass wir auf den Campingplatz gehen können. Das haben wir dann wohl oder übel gemacht. Sind also dorthing gefahren und war mitten im Busch. Wir hatten einen Platz mit Stromanschluss reserviert. Naja, wir hätten auch Strom gehabt, hätten wir ein mind. 30 Meter langes Verlängerunsgkabel dabei gehabt, mit unseren 5 Metern sind wir nicht weit gekommen. Die Waschgelegenheiten und Duschen waren unter aller Sau und die ganzen Wände voll mit Geckos. Wir haben noch am selben Abend / Nacht uns entschieden, dass wir dort nicht bleiben werden. Da es aber mittlerweile schon 23:30 Uhr war, hatten wir keine andere Wahl als dort zu bleiben und haben dann im Auto geschlafen. Das war also unser Heilig Abend ;-)
Am nächsten Tag hab ich dann darauf bestanden, dass wir in die Kirche gehen, es war ja schliesslich Weihnachten, so haben wir uns auf den Weg gemacht um nach einer Kirche zu suchen. Zwieschendurch haben wir auch verschiedene Backpackers, Lodges, etc. angerufen und gefragt, ob sie noch Platz haben, aber alles war voll. Einer hat uns sogar gesagt, dass wir in ganz St. Lucia nichts finden werden. War natürlich nicht sehr ermutigend. Adrian war auch ein bisschen genervt, warum wir jetzt unbedingt in die Kirche müssen, wenn wir eigentlich nach einer Übernachtung suchen sollten. Naja, als wir dann endlich die Kirche um 9:10 Uhr gefunden haben (haben es uns erklären lassen, hätten wir ansonsten nie gefunden), war der Gottesdienst gerade aus und die Leute sind rausgekommen. War natürlich weng blöd, sind also schnell aus dem Parkplatz raus gefahren, dass wir nicht gesehen werden, wäre weng peinlich gewesen. Direkt neben der Kirche war auch eine Lodge und ich hab Adrian gefragt, warum wir nicht einfach da noch anrufen. Und wirklich, sie hatten genau Platz für zwei Personen in einer Lodge. Haben erst danach gesehen, dass es ein 3 Sterne Lodge ist, aber er hat es uns für den Preis der Nebensaision gegeben, weil der Mann, der eigentlich die Lodge noch bis zum 28. gemietet hätte einfach an dem Tag am Morgen ausgecheckt hat und es ansonsten unbelegt gewesen wäre. Das war echt genial und da ich nicht an Zufälle glaube, nehme ich fest an, dass Gott seine Hand da im Spiel hatte, ich meine was ist die Wahrscheinlichkeit, dass man eine Lodge für zwei Personen findet in der Hauptsaison in St. Lucia. Und wie wir sie gekommen hat, war einfach genial. Die Lodge war super, super schön, Wohnzimmer mit einebauter kleiner Küche, Schlafzimmer mit Klimaanlage und schönes Badezimmer. Das hat die erste Nacht im Auto echt wieder gut gemacht.
Ansonsten hatten wir eine superschöne Zeit dort, waren am Strand und im Meer gewesen. Haben eine Bootstour gemacht wo wir Krokodile und Hippos gesehen haben, waren kurz in einen Game Reserve und haben die Zeit in St. Lucia echt genossen, ist ein wunderschöner Ort Natur und Weihnachten mal ganz anders ;-)

3. Arbeit
Da das vorherige Kapitel schon sehr lange gewesen ist, hier ein kurzen Überblick über meine Arbeit.
Ich bin wie gesagt bei Life Line und habe jetzt im Januar eigentlich erst richtig angefangen mit der Arbeit, hatte jetzt die ersten Counsellings (Beratungsgespraeche) und habe mit meiner Chefin meine Schlüsselaufgaben besprochen, diese wären wie gesagt Counsellings, Gruppenarbeit mit Opfern von häuslicher Gewalt, unter anderem ein Holiday Programm für Teenager für Life Skills (so etwas wie Soziale Kompetenzen etc.), andere Kurse mit leiten, in Schulen, Krankenhäuser etc. gehen und auf das Thema häusliche Gewalt aufmerksam machen etc.
Bis jetzt macht es mir total “Spaß”. Spaß ist das falsche Wort für die Arbeit, aber ich hoffe ihr versteht was ich meine. Daneben bekomme ich noch einige Trainigs dieses Jahr, wie z.B. Trauma counselling, Paarberatung, und loss counselling etc. D.h. mir wird nicht langweilig werden. Da ich eigentlich in Daveyton (ein Township) eine Außenstellenbüro bekommen soll, aber sie noch keinen geeigneten Platz gefunden haben, mache ich zur Zeit Beratungsgespräche in Leratong (ein Frauenhaus). Das lustige ist, dass ich mich da eigentlich auch beworben habe, aber dann abgesagt habe, weil ich nicht das ganze Frauenhaus managen wollte, vor allem mit dem Hintergrundwissen, dass es finanziell alles andere als gut läuft, hinzu kommt, dass ich bei Life Line noch die ganzen Trainings bekomme. D.h. alles ist “perfekt”, gehe zu Leratong jetzt nur 1 bis 2 mal die Woche und mache counselling und habe ansonsten nichts weiter damit zu tun.
Im Februar startet jetzt ein Personal Growth Course von Life Line den ich auch belege und wenn es zeitlich klappt, werde ich den nächsten dann mitleiten.

4. Schluss
So, da es mal wieder viiiiieeeeellll zu lange geworden ist, hoffe ich, dass ich euch nicht allzu sehr gelangweilt habe und freue mich immer von euch zu hören und ich hoffe ihr seit mir nicht allzu böse, wenn ich erst Monate später antworte, d.h. nicht, dass ich euch vergessen habe!!!
Also dann, macht`s mal alle gut und bis demnächst mal wieder.

Viele liebe Grüße,
Barbara

Mittwoch, 25. November 2009

25. November 2009

Hallo alle zusammen,

eigentlich bin ich eine Woche zu früh dran mit Blog schreiben (möchte einmal im Monat schreiben, nicht dass ich euch mit banalen Dingen langweile), aber da sich die letzten Tage so viel ereignet hat, hab ich mir gedacht schreib ich mal eher und ich habe tolle Neuigkeiten. Damit ihr aber nicht so reagiert wie Adrian´s Mutter, Schwester oder eine Freundin von mir, Nein, ich bin immer noch nicht schwanger ;-)
Hier wieder meine “Gliederung”, diesmal zeitlich chronologish (Bin wohl noch vom Studium beeinflusst, immer eine Gliederung zu haben) ;-)

1. Arbeit Adrian
2. Geburtstag
3. Wetter
4. Arbeit ich

(Mit denen ich vor kurzem telefoniert, gee-mailt oder gechattet haben, werden einiges schon davon wissen)

1. Arbeit Adrian
Adrian hat seit dem 9.11. einen neuen Job. Er arbeitet jetzt auf dem Markt von Johannesburg, wo er ansonsten immer die Kartoffeln gekauft hat. Den Markt darf man sich nicht so vorstellen, wie einen Wochenmarkt bei uns auf den Marktplatz. Der Markt dort ist rießig und alleine der Verkauf von Kartoffeln nimmt den Platz von einer ganzen Halle ein. Er ist dort jetzt “agent” und verkauft dort die Kartoffeln, berät die Kunden was das beste ist was sie für ihr Geld kriegen können und ob es Rabat gibt etc.. Ihm gefällt es sehr gut dort. Das einzige was ich wirklich krass finde ist die Arbeitszeit. Er fängt um 5 Uhr früh an, muss aber immer schon früher da sein. D.h. er muss von daheim so ca. gegen 3:45 Uhr los fahren. Wäre für mich eine sehr unmenschliche Zeit und frage mich wie er das überlebt, aber bis jetzt tut er es zum Glück ;-) Dafür ist um 13 Uhr schon Schluss, was sehr schön ist. Daneben führt er am nachmittag immer noch sein eigenes business weiter und beliefert take aways mit Kartoffeln. Scheint so, als ob er Kartoffeln wirklich gerne mag ;-)

2. Geburtstag
Nicht nur hat Adrian am 9.11. eine neue Arbeit angefangen sondern ich hatte, wie die meisten ja mitbekommen haben, wieder mal Geburtstag (Danke nocheinmal für alle Glückwünsche), bin jetzt schon ein viertel Jahrhundert, man wird irgendwie auch nicht jünger ;-) Der Tag war eigentlich sehr schön und Abends kam seine Mutter und ihr Lebenspartner und zwei von seiner Geschwistern mit ihren Babys. Dreimal dürft ihr raten was es zu essen gab... Na, kommt ihr drauf? Genau Lasagne! Hat seine Mutter gemacht. D.h. ich konnte meinen Geburtstag auch richtig feiern ;-)
Naja, ansonsten gibt es dazu nicht sehr viel zu erzählen, außer das es schön ist einmal Geburtstag zu feiern, wenn es nicht nebelig ist und regnet, womit wir schon beim nächsten Kapitel sind, tolle Überleitung, gell ;-)

3. Wetter
Das Wetter, ja was kann ich dazu sagen. Die meiste Zeit war es sehr schön hier und auch schön warm, aber wie sehr viele schon wissen, war es letzte Woche für 5 Tage mal richtig kalt. (Ich glaube das hat schon fast jeder mitbekommen, soviel hab ich rumgejammert, d.h. da könnt ihr euch auf einiges gefasst machen, wenn es hier Winter ist.) Mit richtig kalt meine ich 9 Grad (hab extra im Internet geschaut) und es hat “gesagt” 9 Grad, aber gefühlte 2 Grad und das in Häusern hier die nicht wirklich isoliert sind und nur eine einfache Glasscheibe als Fenster haben. War richtig ungemütlich (geregnet hat es auch viel) und es ist schrecklich, wenn es nirgends eine Platz gibt, wo man sich mal richtig aufwärmen kann. Naja, aber wie gesagt, das war letzte Woche, gestern habe ich mir schon wieder einen Sonnenbrand geholt und das obwohl ich nur vormittags kurz in der Sonne war.

4. Arbeit ich
Ok, wo soll ich anfangen. Also registriert bin ich immer noch nicht und das wird auch noch einige Wochen, Monate, Jahre (?) dauern. Ich habe das letzte mal ja von Life Line erzählt, sie haben sich zwar Donnerstag gemeldet, aber immer noch nicht mehr herausgefunden, ob ich für die Sozialarbeiter Stelle registriert sein muss, aber gesagt, ich soll meine Bewerbung mal einreichen. Das hab ich dann auch gemacht und sie wollten sich dann die Woche drauf melden, was sie natürlich nicht gemacht haben. Also habe ich eine Woche abgewartet und wollte gerade anrufen um zu hören was los ist, als ich einen Anruf von Life Line bekommen habe und gesagt bekommen hab, dass ich Dienstag (als gestern) mal zu ihnen kommen soll. Da es leider nur die Sekräterin war, konnte sie mir leider nicht sagen, ob es wegen dem Job als Sozialarbeiter ist, oder wegen volunteer work, da sie aber gesagt hat, dass ich mich mit Shareen treffe und Shareen mit das letzte mal gesagt hat, wenn ich ein Vorstellungsgespräch habe es mit Lorreen sein wird, habe ich mir keine großen Hoffnungen gemacht, dass es für die Sozialarbeiterstelle ist und eher gedacht, dass es für volunteer work ist. (So weit verstanden? Schreib gerade weng kompliziert.)
Ich habe mich zwar ein bisschen auf das Vorstellungsgespräch vorbereitet und habe auch mit Adrian mal eins Probe geführt, aber so richtig intensiv nicht wirklich. (Die Stelle geht um victim empowerment und der/die Sozialarbeiter/in soll zum einen Beratungsgespräch führen mit den Opfern, aber zum anderen research (Forschungen, Untersuchungen) betreiben, was die verschiedenen Organisationen so machen und wie effektiv es ist.)
Naja, dann gehe ich also gestern dahin und was ist es, ein Vorstellungsgespräch. Gleich bei der erste Frage, erzähl mir etwas über dich, hatte ich eigentlich einen Blackout und wusste nicht was ich wirklich sagen soll und bin auf den zweiten Teil der Frage eingeganen welche Theorien und Methoden ich in der Sozialen Arbeit wichtig finde. Ich will euch jetzt nicht das ganze Vorstellungsgespräch schreiben, wird vielleicht weng langweilig, da es eine Stunde gedauert hat. Deswegen hier nur das wichtigste.
Ich hab die Stelle!!! Und fange am 1. Dezember an. Im ersten Monat werde ich dort als volunteer arbeiten, bis ich meine Arbeitserlaubnis habe und danach bis ich dann als Sozialarbeiter registriert bin, bekomme ich etwas mehr als die Hälfte von dem Gehalt, was ich dann später verdienen werde, wenn ich registriert bin. Bin total happy damit, weil es eigentlich echt total unwahrscheinlich war, dass ich überhaupt eine Stelle finde, wo ich schon arbeiten darf, bevor ich überhaupt registriert bin. Finde es einfach unglaublich wie sich manchmal Wege öffnen und wie Gott seine Hand im Spiel hat.
Ok, aber ich glaube das reicht jetzt wirklich mal für heute, habe schon viel zu viel geschrieben und will euch ja nicht erschlagen. Bitte fragt nicht gleich, was ich denn da so machen werde, weil ich das ja selber nicht weiß, aber das wird schon ;-) So genau konnte Lorren mir nämlich leider auch nicht sagen, was ich genau tun soll, weil es ein neues Projekt ist. Das heißt einfach mal ins kalte Wasser springen und schauen was heraus kommt ;-)
Also dann, macht`s mal gut und freu mich über Feedback und mails, Anrufe, sms, chats... ;-)

Viele, viele liebe Grüße,
Barbara

P.S. Das mit den Bildern habe ich noch nicht vergessen, aber irgendwie will meine Kamera gerade nicht die Bilder auf den Computer übertragen, muss mal Adrian fragen was da los ist, wenn er nach Hause kommt.

Dienstag, 3. November 2009

3. November 2009
Hallo alle zusammen!
Erst einmal ein großes SORRY, dass ich mich so lange bei niemanden gemeldet habe. Das Internet hier in Südafrika ist sehr frustrierend und wir haben immer noch keinen eigenen Anschluss, die Geschichte dazu erspare ich euch. D.h. ich kann nur im Internetcafe e-mails abrufen und antworte dann daheim und muss dann warten bis ich wieder ins Internet komme.
Aber wenn alles klappt haben wir in gut einer Woche Internet. Naja, ich glaube es erst wenn wir es haben ;-)
Jetzt aber schon mal auf diesen Weg ein ganz großes DANKESCHÖN an alle die bei der Hochzeitsfeier da sein konnten, die Geschenke, die guten Wünsche (natürlich auch von denen die nicht da waren). Es war ein wirklich super schöner Tag für Adrian und mich. Dankeschön Karten kommen hoffentlich irgendwann mal, wenn das Internet daheim funktioniert ;-)
Ich habe mir gedacht, dass ich den Eintrag mal versuche zu unterteilen, dass es nicht ganz so chaotisch wird und hoffentlich nicht zu lange.
Hochzeitsfeier in Südafrika
Arbeit
Leben hier
neues Familienmitglied
Ok, wenn ich mir die Punkte so anschaue, wird es wohl doch etwas länger werden.

Also 1. Hochzeitsfeier in Südafrika:
Wie die meisten ja mitbekommen haben, war am Samstag nach der Hochzeit in Deutschland gleich noch mal eine Feier in Südafrika wo Adrian’s Familie und Freunde da sein konnten. Es waren ca. 60 Leute und wir haben im Garten von unserem Haus gefeiert. Habe ja erst nicht gedacht, dass alle Platz haben, aber es hat perfekt geklappt. Wenn es klappt werde ich versuchen ein (paar) Foto(s) hochzuladen, muss ich mal ausprobieren.
Die Feier war sehr schön und das Wetter hat auch gepasst. Es war schön die ganzen südafrikanischen Freunde gleich am Anfang hier zu sehen. Was auch sehr schön war, war dass meine Eltern und meine Schwester mit ihrem Freund auch hier sein konnten und so auch ein paar von unseren Freunden kennen lernen konnten.

2. Arbeit
Ok, das Kapitel würde ich jetzt am liebsten überspringen. Das ist gerade ein bisschen frustrierend, da ich erst als Sozialarbeiter arbeiten kann, wenn ich registriert bin. Und das mit der Registrierung zieht sich ewig hin, zum einen weil ich noch auf Dokumente von der FH warten muss und zum anderen, weil ich mit meinen Berichten nicht wirklich weiter komme ohne Internet.
Jobangebote hätte ich schon einige, aber es scheitert immer, dass ich noch nicht registriert bin.
Gestern war ich bei „Life Line" die auch viele Sozialarbeiter einstellen und wie die anderen Stellen auch, verzweifelt nach welchen suchen. Das eine Projekt wird von der UN und vom social department of South Africa gesponsert. Hier gibt es vielleicht eine kleine Chance, dass ich nicht registriert sein muss, weil eben die UN mit drinnen ist. Das werde ich am Donnerstag erfahren, aber ich mache mir erst mal nicht allzu große Hoffnungen. Wenn es nicht klappt, werde ich zumindest als volunteer dort anfangen zu arbeiten (als counselor am Telefon). Da verdiene ich zwar kein Geld, aber bin zumindest beschäftigt und sammle Erfahrungen.

3. Leben hier
Mittlerweile habe ich mich ganz gut eingelebt und weiß eigentlich gar nicht viel was ich schreiben soll. Die Tage gehen rum mit putzen ;-) Adrian z.T. zur Arbeit begleiten und sonstigem Behördenkram oder andere Sachen zu erledigen. Das ist das frustrierende in Südafrika, man geht wohin, bekommt eine Info was man braucht, wenn man das dann hat und wieder hin geht, braucht man doch etwas anderes etc. Naja, lustig war es als Adrian und ich das spouse Visa für mich beantragen wollten. Ich kam mir echt vor wie bei Asterix und Obelix in dem einen Film wo sie in der einen Pyramide von einen Raum zum nächsten geschickt wurden...
Ansonsten haben wir mittlerweile sogar Couches im Wohnzimmer, die haben wir von seiner Schwester abgekauft. (dunkel blau falls es jemanden interessieren sollte).
Daneben hat sich zu meinem letzten Aufenthalt nicht allzu viel verändert was die „sozialen Kontakte" angeht.

4. neues Familienmitglied
Um Spekulationen erst mal aus der Welt zu räumen, nein ich bin nicht schwanger ;-)
Aber Adrian und ich haben seit gut einer Woche einen total süßen Hund. (14 Wochen alt). Versuche ebenfalls ein Bild hochzuladen.
Ich weiß leider gerade nicht wie die Rasse heißt, aber es ist eine Mischung aus Pomeranian (auch Toy Pom in RSA genannt) und Yorkshiere Terrier. Er (Tigger) ist total süß und knuddelt und spielt gerne. Er lässt sich auf der einen Seite ganz leicht neue Sachen beibringen und ist auf der anderen Seite aber manchmal total dickköpfig. Was ein ganz gemeiner Trick von ihm ist, ist wenn man ihm schimpft er seine Augen und alles so macht wie der Kater in Shreck und man ihm dann nicht lange böse sein kann.
Ok, das war es erst einmal für heute. Sobald ich Internet habe, werde ich auch schneller auf e-mails Antworten können und es wird einfacher den Kontakt aufrecht zu erhalten.
Nur zur Info, ich habe noch meine alte südafrikanische Handynummer und wir haben jetzt auch Festnetzanschluss. Die Nummern werde ich aber lieber per e-mail schreiben, weil ich ja nicht weiß, wer vielleicht noch alles den Blog liest. (Hab ja kein Passwort.) Also mich einfach nach den Nummern fragen, wenn ich es vergesse. (Ist gibt ja Billigvorwahlen, wo es dann gar nicht mehr so teuer ist, einfach mal bei www.tarif4you.de schauen, die Vorwahl von Südafrika ist 0027)
Dann macht’s mal gut und freue mich von euch zu hören.
Viele liebe Grüße,
Barbara Haas :-)

Samstag, 23. August 2008

Mittwoch, 20.August 2008
Hallo alle zusammen,
irgendwie schaffe ich es einfach nicht regelmaessig meinen Blog zu schreiben und dann ist es immer soviel, dass ich gar nicht weiss, wo ich anfangen soll.
Vorletztes Wochenende am Samstag war ein total tolles Event. “Passion” war mit Louis Gigelo, Fee und Chris Tomlin in Johannesburg. Jetzt werden sich die meisten wohl fragen, was bitte ist Passion und wer ist Louis Gigelo etc. Passion ist ein “Event” fuer Christen (oder auch Nichtchristen, die von Freunden mitgenommen werden) zwischen 18 und 25 Jahre, welche weltweit auf Tour geht, sie kommen urspruengich aus Amerika, aber waren bei ihrer jetzigen Welttournee schon in Brasilien, Ghana, Philippinen, Frankreich, Ukraine,... Es war einfach nur voll super, es waren 6000 Leute dort, es haben zwei verschiedene christilche Bands gespielt (Fee und Chris Tomlin) Aber vielleicht sollte ich einfach von vorne anfangen. Wir (Adrian und ich, sind mit einigen Leuten von unserer Kirche dorthin gegangen.) Es hat um 10 Uhr frueh angefangen, mit einer Band, dann kam Louis Gigelo. Louis Gigeleo ist ein Pastor. Das klingt immer so verstaubt, die Begriffe wie Pastor und predigen, aber seine Botschaft war einfach nur total ansprechend fuer das Publikum, lebensnah und “simple”, aber gerade weil es so einfach ist, vergessen wir oft die Kernbotschaft des christlichen Glaubens. Nicht wirklich vergessen, aber da wir es schon 1000000 gehoert haben, dass Jesus fuer unsere Suenden gestorben ist, dass er uns so sehr liebt, ist es schon fast nichts mehr besonderes. Louis Gigelo hat das wieder gut ruebergebracht. Der ganze Tag hat abgewechselt zwischen den Bands und Louis Gigelo und hat angefangen und augehoert mit beten. Es gab zwei Pausen fuer Mittag- und Abendessen. Es ging bis 22 Uhr und war einfach nur gigantisch falls das bis jetzt noch nicht ruebergekommen ist ;-) Falls ihr irgendwann mal mitbekommen solltet, das Passion kommt, GEHT HIN!!
Ok, genug von Passion. Was mache ich sonst so? Vormittags bin ich meist mit Studium beschaeftigt, wie Interviews abtippen ober Berichte ueberarbeiten. Manchmal gehe ich auch mit Adrian auf die Arbeit, aber nicht so oft, weil es fuer mich ziemlich langweilig ist. Dienstag und Donnerstag ist Karate, welches Adrian seit ein paar Wochen angefangen hat, ich gehe seit letzter Woche auch hin und es macht echt Spass, aber ist auch wirklich anstrengend, aber ist echt gut, dass ich so ein bisschen Sport mache und gleichzeitig lerne mit zu verteidigen ;-)
Ansonsten treffe ich auch oefters Donne, waren z.B. vorgestern shoppen, was nun mal mit einer Freundin besser geht, als mit dem Freund ;-)
Und so vergehen die Tage mit Berichte schreiben, Freunde treffen, ins Kino gehen, Karate machen, zur Kirche und Bibelgruppe gehen, Freunde treffen,...
Ich geniesse die Zeit in der ich hier bin und das Wetter. Heute habe ich mich zum Studienarbeit schreiben, bzw. ueberarbeiten, draussen in die Sonne gesetzt, aber da war es dann zu warm und bin dann lieber in den Schatten. Ansonsten habe ich immer im Haus das gemacht und Interviews abgetippt, aber da sind mir echt die Finger fast abgefroren so kalt war es. Ist es krass, der Unterschied zwischen drinnen und draussen.
Naja, das war's fuer heute. Eigentlich muesste Adrian bald von der Arbeit kommen und dann gehen wir ins Internet, besser gesagt, dass haben wir gestern so ausgemacht, mal schauen, ob wir dann auch wirklich gehen, schließlich war es ja schon gestern, dass wir das gesagt haben, ein ganzer Tag dazwischen wo sich schon viel veraendert haben kann ;-)
Also dann, macht's mal gut und freue mich von euch zu hoeren.
Viele liebe Gruesse,
Barbara
P.S. Ich will nur schnell noch auf die Fragen von meiner Mama eingehen.
Donne ist eine andere Freundin (ohne Kind), die ich bei meinem letzten Aufenthalt kennen gelernt habe, sie ist 24 Jahre und in der Gemeinde wo Adrian auch ist. Noch kurz zu der Gemeinde / Kirche, da liegt wohl ein Missverstaendniss vor. Adrian ist nicht mehr in der Gemeinde von Geluksdal (die katholisch ist), sondern in einer Kirche in Springs und das ist eine Methodist Kirche. Diese ist schon eine “richtige” Gemeinde wie wir es kennen, allerdings finde ich sind die Leute enger miteinander verknuepft in ihr, dadurch dass es eben diese sogenannten Kleingruppen (= Bibelgruppen) gibt, aber auch andere gemeinsame Aktivitaeten. In der Gemeinde wo wir eben sind was ich noch schoen finde ist, dass Sonntag vormittags ein “normaler” Gottesdienst ist und nachmittags/abends fuer Jugendliche und junge Erwachsene was einfach ansprechender ist fuer diese Altersgruppe, sei es von der Musik aber auch von der “Pedigt”.

Montag, 11. August 2008

Freitag, 8. August 2008
Hallo alle zusammen,
irgendwie komme ich ueberhaupt nicht dazu etwas Neues in meinen Blog zu schreiben oder ueberhaupt ins Internet zu gehen. War seitdem ich hier bin erst einmal und das fuer 10 Minuten und hatte nicht einmal die Chance die ganzen e-mails die mir geschrieben wurden zu lesen oder die ich geschrieben habe abzuschicken. Hoffe, dass ich jetzt bald mal fuer laenger ins Internet komme.
Mir geht es soweit super und es gibt eigentlich schon viel zu viel zu erzaehlen, dass ich gar nicht weiss wo ich anfangen soll und wo aufhoeren. Letzte Woche habe ich mich mehrmals mit einer Freundin (Donne) getroffen, war echt schoen.
Ach ja, das Interview welches ich gefuehrt habe, war in Ordnung. Ich war mehr aufgeregt, als der den ich interviewt habe (aber er macht auch gerade seinen Doktor und weiss wie man soetwas richtig macht). War echt weng peinlich ;-) vor allem mein Englisch war schrecklich, (habe es erst richtig gemerkt, als ich die Aufnahme vom Tonband abgetippt habe). Ein Wunder das er mich ueberhaupt verstanden hat ;-)
Ansonsten war ich wie gewohnt Mittwochs in der Bibelgruppe und es ist so schoen wieder dort zu sein und letztes Wochenende, bzw. diese Woche waren einige Gottesdienste (So, Mo, Di) die echt gut waren, kann jetzt leider nicht ueber alle schreiben. Ich weiss nicht wie ich es in Deutsch beschreiben soll, es war “missionary” um Menschen den Weg zu Jesus zu zeigen und es war wirklich amazing, (toll) wieviele den Weg zu ihn gefunden haben. Ich weiss nicht, irgendwie klingt das alles so komisch im Deutschen, also Themenwechsel.
Gestern nachmittag bin ich ins Shelter, meine alte Praktikumsstelle, besuchen gegangen. Es war so schoen, die ganzen Leute wieder zu sehen, obwohl auch viele Angestellte nicht mehr dort sind, war echt nicht schoen was dort abgegangen ist. Aber was mich sehr gefreut hat, war, dass ich zwei von meinen Klientinnen mit denen ich sehr viel zu tun hatte dort getroffen habe. Sie haben sich riessig gefreut mich wieder zu sehen und ich habe mich auch total gefreut und es geht beiden gut und man kann sehen, dass ihre Situation sich nach und nach verbessert hat. Es war auch total schoen natuerlich die Angestellten zu sehen, vor allem die mit denen ich mehr zu tun hatte. Ich habe dann dort uebernachtet und bin dann heute vormittag zurueck nach Springs gefahren worden und habe dort eine Freundin von mir getroffen.
Ach ja, das wollte ich noch erzaehlen. Letzte Woche bin ich mit paar Leuten nach Johannesburg gefahren und wir haben uns verfahren. Wir sind dann auf der Strasse gelandet, die ich bei meinem letzten Aufenthalt mehrmals die Woche gefahren bin, welche direkt nach Joburg rein geht. Die anderen waren alle voll “panisch”, weil das ja doch so eine schlimmes, gefaehrliches Gebiet ist und so weiter und so fort. Ich habe mir nur gedacht, wie gut, dass ich es ein halbes Jahr ueberlebt habe ;-) fand die Reaktion echt ein “bisschen” ueberzogen ;-)
Und dann was hoere ich diese Woche, dass einer von unserer Bibelgruppe genau auf dieser Strasse in ein Ueberfall gekommen ist. Er wurde nicht direkt ueberfallen, sondern ein Geldtransporter von der Bank und er ist nur zufaellig zum Tatort gekommen und wurde dann auch von den bewaffneten Ueberfaellern angehalten und musste sich auf dem Boden legen. Verletzt oder getoetet wurde zum Glueck keiner, aber das hat mir wieder mal gezeigt, wie schnell irgendetwas passieren kann. Aber ich glaube man darf sich davon nicht einschuechtern lassen, natuerlich muss man vorsichtig sein und nicht dumm und naiv sein, aber man darf von solchen Sachen, nicht sein ganzes Leben bestimmen lassen.
Naja, weiss jetzt nicht, ob es so klug war, die Story am Ende zu schreiben, will schliesslich nicht, dass ihr Angst um mich habt. Mir geht es gut and I trust in God.
Also dann, machts mal gut und ich melde mich wieder.
Viele liebe Gruesse,
Barbara

Donnerstag, 31. Juli 2008

wieder in Suedafrika

Montag, 28.07.2008
Hallo alle zusammen,
jetzt habe ich mich doch nicht mehr auf meinem Blog gemeldet seit dem ich zurueck bin, dafuer, gibt es einfach eine “Fortsetzung”, aber halt nicht so lange. Ich bin jetzt wieder fuer knapp 8 Wochen in Suedafrika und bin am Samstag nachmittag gut angkommen (nachdem die Woche noch ziemlich stressing war, mit 2 Pruefungen). Den Flug habe ich auch gut ueberstanden, aber der 10 stuendige Aufenthalt in Dubai war echt lange und wirklich schlafen konnte man dort auch nicht.
Also so gross viel zu erzaehlen gibt es jetzt noch nicht wirklich viel, wollte mich nur eben melden, dass ich gut angekommen bin und fuer die, die es nicht wissen schreiben, warum ich schon wieder in Suedafrika bin.
Also zum einen ist natuerlich mein Freund den ich wieder sehen wollte, wer haett’s gedacht ;-) aber zum anderen will ich auch produktiv sein und etwas fuer meine Diplomarbeit schreiben, besser gesagt, erst einmal Interviews fuehren die ich dann auswerten moechte.
So weit geht es mir gut, ausser das es im Haus und vor allem auch abends echt kalt ist!! Tagsueber wenn man draussen ist, ist das Wetter eigentlich echt schoen, aber wenn ich was am Computer machen will, kann ich ja nicht die ganze Zeit draussen sitzen.
Vielleicht nur kurz von meinen ersten Tagen. Adrian zu sehen, war natuerlich total schoen und super, man kann das immer gar nicht so in Worte fassen, wenn man sich dann wieder sieht. Deswegen probiere ich es erst gar nicht. Habe dann noch seiner Familie Hallo gesagt und bin dann aber auch bald ins Bett gegangen und habe erst einmal mit ausgeschlafen. Sonntag waren wir dann in der shopping mall und am Abend im Gottesdienst, in Springs (wo Adrian und ich auch das letzte mal immer hin gegangen sind). Es war einfach super schoen die ganzen Leute zu sehen!!! Es war echt toll, vor allem auch Donne hat sich riessig gefreut mich wieder zu sehen und ich mich natuerlich sie zu sehen. Sie hat mich begruesst mit “Welcome home. This is the place where you belong to.” Wir sind bei meinem letzten Aufenthalt gute Freunde geworden und ich freue mich schon sie von nun an wieder oefters zu sehen. (Haben gleich etwas ausgemacht, dass wir uns morgen treffen.) Der Gottesdienst selber war auch wirklich richtig schoen. Es faellt mir auch so schwer in Worte zu fassen. Es war so “lebendig” der Glauben und ich habe erst wieder gesehen, wie ich das vermisst habe. Es fuehlt sich gut an wieder hier zu sein und ich bin einfach nur gluecklich und werde die Zeit geniessen. Bevor ich euch jetzt weiter die Ohren voll schwaerme, hoere ich jetzt lieber auf und hoffe, dass es euch allen gut geht und wuensche euch eine schoene Woche.
Viele liebe Gruesse,
Barbara
P.S. Jetzt ist schon Donnerstag und ich hatte immer noch keine Chance ins Internet zu gehen, aber hoffe das es heute klappt. Habe heute auch mein erstes Interview, bin schon ein bisschen aufgeregt, ob alles so klappt und ob die Fragen so passen.

Freitag, 7. März 2008

Freitag, 29. Februar 2008
Hallo alle zusammen,
jetzt ist es nur noch eine Woche und ein Tag bevor mein Flieger wieder nach Deutschland geht. Ich glaube ich habe es noch gar nicht begriffen, was das heißt. Letzten Sonntag als ich in der Kirche war, bzw. danach wurde es mir etwas bewusst, dass ich nur noch einmal im Gottesdienst bin. Ist echt schon traurig. Versteht mich bitte nicht falsch, wie ich glaube ich auch schon letztes mal geschrieben habe, freue ich mich total wieder euch alle wieder zu sehen, aber es ist halt auch traurig, weil sich mit einigen Leuten echt Freundschaften gebildet haben. (Mehr als das letzte mal wo ich in Südafrika war.) Und es ist halt schon traurig sie zurück zu lassen nicht genau wissen, wann man sie wieder sehen wird und wie es ist, wenn ich wieder komme.
Aber ansonsten geht es mir zurzeit wie meistens sehr gut hier. In der anderen Stelle bin ich auch schon wieder seit dieser Woche fertig, war echt super interessant und eine gute Erfahrung. Könnte mir echt vorstellen in dem Arbeitsfeld zu arbeiten. Ist aber auch schon viel Arbeit, die Sozialarbeiterin mit der ich gearbeitet habe, ist die einzige Sozialarbeiterin für die Teenager, d.h. sie muss echt alles machen. Gruppenangebote, Beratungsgespräche, Elternarbeit … .
Letztes Wochenende waren Adrian und ich in Mpumalanga. Seit dem ich hier bin, war ich noch gar nicht dort, dafür als ich das letzte Mal in Südafrika war, war ich 3-mal dort. Es ist immer noch total schön. Wir sind letzten Freitag losgefahren und haben dann zwei Mal dort übernachtet. (Haben gecampt.)
Wir waren bei einem total schönen Wasserfall, den wir beide davor noch nicht gesehen haben. Wir haben es echt gemütlich angehen lassen. Da wir die meisten Stellen dort ja schon gesehen haben, haben wir uns nur einige ausgesucht, dass es kein Stress ist und nur schnell von einem Wasserfall etc. zum anderen ist. Wir haben bei dem ersten z.B. zwei Stunden gesessen und gefrühstückt, war echt total schön.
Anschließend waren wir noch bei Pilgrims Rest und God’s window. Zwischendrin sind wir zu einem Platz (habe den Namen vergessen), wo man so etwas wie Bungee Jumping machen kann. Es ist nicht ganz wie Bungee Jumping, es ist kein Gummi Seil, so dass man nicht wieder hoch geschleudert, sondern dann noch schwingt. Weiß nicht, wie ich es genau erklären kann. Aber ich hoffe ihr könnt euch einigermaßen ein Bild machen. Adrian und ich sind zusammen gesprungen (man ist aneinander gehakt worden). Es war echt unglaublich cool, obwohl ich bevor ich gesprungen bin schon etwas Bammel hatte, man fällt schließlich 70 Meter. Aber ich habe mir gesagt, dass wenn mein Seil reißen sollte, bin ich ja immer noch bei Adrian gesichert ;-)
Was gibt es ansonsten noch Neues? Adrians Vorbereitungen um ein Visa für Deutschland zu bekommen (für 3 Monate) laufen auf Hochtouren und wir werden es am Montag beantragen. Zum Glück bekommt man es innerhalb einer Woche, ansonsten würde es echt knapp werden.
Brauchen dann „nur“ noch eine Platz für ihn in Deutschland wo er wohnen kann. Ist aber wahrscheinlich nicht so einfach es zu finden, da er schließlich nur 3 Monate da ist. Also an die Leute in Eichstätt, wenn ihr irgendetwas wisst, eine WG, etc. die vorübergehend einen netten Südafrikaner suchen, bitte melden! :-)
Ok, das war es mal für heute wieder. Werde mich noch einmal melden bevor ich fliege. Diese Woche wird voll mit Treffen sein, wo man sich von allen Leuten verabschiedet.
Also dann, macht’s mal gut und freue mich trotzdem noch von euch zu hören, bevor ich hier abfliege.
Viele liebe Grüße,
Barbara

Freitag, 7. März 2008
Ich kann es nicht glauben, jetzt ist die Woche vergangen (ohne das ich eine Chance hatte den Eintran in den Blog zu stellen). Hoffe das ich heute dazu komme, ansonsten wird es ein bisschen spät. Ich kann es echt nicht glauben, dass ich morgen schon heim fliege, es fühlt sich total unreal an! Die Woche war aber echt total schön.
Ich fange letzte Woche Freitag Abend an. Dort sind Adrian und ich zu zwei Freunden gegangen (Donné und Chris), sie sind unser Alter und von unserer Kirche. Wir haben dort einen leckeren Braai gehabt und einen schönen Abend.
Am Samstag sind wir mit paar anderen Leuten von der Kirche zu einem Rugby Spiel in Pretoria gegangen, war schon interessant, aber dort sind fast ausschließlich afrikaanssprechende Weiße. Als Adrian und ich noch drinnen standen kamen nacheinander zwei Leute zu Adrian und haben ihn nach dem Weg gefragt, weil sie gedacht haben, dass er dort arbeitet. Er hat sie dann einfach in eine Richtung geschickt, obwohl er selber keine Ahnung hatte ;-) Das Spiel selber war ganz gut und die „richtige“ Mannschaft hat gewonnen.
Am Sonntag waren Adrian und ich bei anderen Freunden und haben dort Mittagessen gehabt. Sie haben ein Baby was total süß ist. Am Nachmittag / Abend waren wir dann in der Kirche. Am Anfang des Gottesdienst war ich echt fertig (da ist immer Worship) ich werde das so was von vermissen!! Aber ich habe mich dann wieder weng beruhigt und konnte es doch noch genießen. Adrian und ich haben dann am Ende noch einen Segen bekommen für unsere Zeit in Deutschland.
Am Montag waren wir Abends mit Chris und Donné Essen (50 Rand pro Person all what you can eat). War echt sehr lecker und ein schöner Abend. (Allerdings haben alle 4 von uns in der Nacht bzw. am nächsten Tag Probleme mit dem Bauch gehabt.) Aber so war es echt schön. (Ich glaube jedes zweite Wort ist entweder schön oder toll ;-) )
Am Dienstag war ich bei Donné und anschließend bin ich nach Joburg gefahren zu Vivan (meine Praxisanleiterin), wo ich meine Beurteilung bekommen habe und anschließend bin ich noch mal ins Shelter. Am Abend waren Adrian und ich mit zwei von seinen Freunden Essen Pizza, da weiß man was man hat ;-) und bekommt keine Bauchschmerzen. Der Abend war auch sehr schön.
Am Mittwoch habe ich mich wieder mit Donné getroffen und waren im Kino und anschließend haben wir uns noch lange unterhalten. Es ist echt traurig, dass ich jetzt gehen muss, wo ich echt paar Freunde hier habe. Vor allem mit Donné hat sich das in den letzten Wochen erst mehr und mehr entwickelt. Sie ist auch total traurig, dass ich gehen muss.
Am Abend waren Adrian und ich dann bei unserer Cell group (so etwas wie eine Bibelgruppe, aber nicht wirklich Bibelgruppe). Dort haben sie eine Überaschungsessen für mich vorbereitet, echt total lecker und auch total schön die ganzen Leute noch mal zu sehen. Ich habe aber es zu dem Zeitpunkt nicht realisiert, dass es wirklich das letzte mal vorerst ist, dass ich dort bin. Was vielleicht ganz gut war, ansonsten hätte ich es vielleicht nicht so genießen können. Ich werde die Leute echt vermissen!
Am Donnerstag war ich dann noch mal im Shelter und sie hatten sogar eine Verabschiedungsfeier für mich, hatte echt nicht mehr damit gerechnet. Es gab Kuchen und ich habe dann noch ein Verabschiedungsgeschenk bekommen und die CEO (oberste vom Shelter) hat gefragt wann ich mit meinem Studium fertig bin und hat gemeint, dass ich dann doch bitte wieder zurück nach Südafrika soll und bei ihnen als Sozialarbeiter anfangen soll ;-) , weil sie immer noch niemanden haben.
Am Abend waren Adrian und ich dann noch bei Susanne. Das war echt ein wunderschöner Abend und freue mich schon und hoffe, dass es klappt, dass ich sie dann in Deutschland wieder sehen kann, wenn sie Urlaub dort macht.
So und nun ist Freitag morgen und ich habe noch nicht viel gemacht, kann aber schon mal schreiben, was für heute noch geplant ist. Ich werde heute noch mal eine Freundin in Pretoria besuchen und am Abend noch einmal Chris und Donné sehen, freue mich auf beides. Und morgen heißt es dann endgültig von Südafrika Abschied nehmen :-( Zur Zeit überwiegt der „Abschiedsschmerz“ mehr als die Vorfreude, aber das wird sich ändern wenn ich in Deutschland bin und dort meine Familie und Freunde wieder sehe. Aber gerade bin ich echt traurig hier zu gehen, hatte vor allem in den letzten Wochen eine tolle Zeit hier.
Ok, das war es dann von mir und meinem Blog in Südafrika. Werde mich wahrscheinlich dann noch mal melden, wenn ich in Deutschland bin.
Aber jetzt noch ein letztes mal,
viele liebe Grüße aus dem sonnigen Südafrika,
Barbara

Freitag, 22. Februar 2008

Samstag, 16. Februar 2008
Hallo alle miteinander,
in letzter Zeit bin ich echt etwas unregelmäßig mit meinen Bericht. Die Zeit vergeht jetzt aber auch wie im Flug. Wie geht es euch so? Mir geht es eigentlich echt ganz gut. Meinem Fuß geht es schon wieder viel besser und kann auch schon normal laufen (aber kein Sport), allerdings ist er immer noch blau und etwas geschwollen.
In der neuen Stelle wo ich zurzeit bin ist es echt total super. Am Anfang hat mich Adrian immer gefahren, aber jetzt kann ich auch schon wieder selber fahren können. Es ist echt total interessant dort. Ich bin bis jetzt nur bei den Teenagern, also mit der Sozialarbeiterin die ich schon gekannt habe. Es ist echt total toll dort und ich lerne echt noch sehr viel. In meinen jetzigen Praktikas habe ich ja fast ausschließlich Individualarbeit gemacht und dort lerne ich viel über Gruppenangeboten und Gruppentherapie.
Letztes Wochenende waren Adrian und ich in Soweto in der Kirche. Das war echt gut getimt. Mein Papa hat mich den Samstag angerufen und gesagt, dass in der Kirche Regina Mundi ein Gottesdienst ist, von Misereo (50 Jahre Jubiläum glaube ich), welchen in Deutschland im Fernsehen gezeigt wird. Adrian und ich haben dann gesagt, dass wir dahin gehen, mussten aber erst heraus finden wo das ist. Es war dann wie gesagt in Soweto und das lustige war, dass wir für das Wochenende sowieso nach Soweto mal gehen wollten, weil Adrian noch nie dort war (unglaublich eigentlich! das musste geändert werden). Allerdings haben wir uns mit der Zeit „etwas“ vertan. Mein Papa hat gesagt 10 Uhr deutsche Zeit. Wir haben dann anstelle eine Stunde hier dazu zuzählen abgezogen und haben also gedacht um 9 Uhr. Wir sind dann um 6:45 Uhr von daheim losgefahren und waren um kurz vor 8 Uhr dort, weil wir uns schon gedacht haben, dass dort total viel los sein wird. Die Türen wurden dann auch relativ bald geöffnet und wir haben einen super Sitzplatz in der Kirche bekommen. Hätten wir also gewusst, dass die Kirche erst um 11 Uhr anfängt, wären wir nie so bald dort gewesen und hätten nie im Leben einen Sitzplatz in der Kirche bekommen, weil die Kirche echt sofort voll war, als die Türen aufgemacht wurden. Die restlichen Leute mussten draußen sitzen (waren keine Ahnung wie viel Tausend da). Es waren auch einige berühmte Leute da, die Deputy Minister von Südafrika und auch irgendein Minister von Deutschland, der Bischof von Johannesburg etc. Der Gottesdienst ging genau 72 Minuten und 30 Sekunden und ging genau um 11:02 und 30 Sekunden los. Adrian hat gemeint, dass man halt merkt, dass es von Deutschen organisiert ist ;-) Der Gottesdienst war dann auch ganz schön. Was ich nicht ganz verstanden habe, war warum sie z.B. die 1. Lesung und andere Dinge in Deutsch nur gesagt haben, dass fand ich irgendwie ein bisschen komisch. Die Musik, also das singen war auch ganz schön, allerdings fand ich es bevor die Aufnahme begonnen hat und danach schöner. Im Gottesdienst kam es mir manchmal so vor, dass sie nicht lange genug singen durften, wie es üblich ist, weil ja nicht soviel Zeit ist. Aber so war es echt schon eine interessante Erfahrung.
Wir sind anschließend noch ein bisschen in Soweto gewesen, auf dem Rückweg bei einem Spielkasino vorbei (keine Angst, wir haben kein Geld verspielt ;-)) und dann zurück und dann war es schon Zeit in „unsere“ Kirche zu gehen.
Ich weiß jetzt aber gar nicht mehr so genau, was wir das Wochenende davor gemacht haben. Wir waren mal im Kino, aber irgendwie vermischt sich gerade so alles. Aber mir geht es soweit ganz gut und kann es eigentlich immer noch nicht glauben, dass ich bald heim fliege, aber natürlich freue ich mich auch schon total darauf meine Familie und meine ganzen Freunde wieder zu sehen.
Also dann, macht’s mal gut und viele liebe Grüße,
bye Barbara

Donnerstag, 31. Januar 2008

Dienstag, 29. Januar 2008
Hallo alle miteinander,
irgendwie vergeht die Zeit gerade sehr schnell, es ist jetzt schon fast 1 ½ Wochen her, dass ich nicht mehr im Shelter bin und es fühlt sich schon so weit weg an. Bin seitdem fleißig dabei meinen Fallbericht für das Studium zu schreiben. Das ist echt ziemlich zeitaufwendig. Werde aber die Woche noch einmal in das Shelter gehen um ein abschließendes Beratungsgespräch für eine meiner Klientinnen zu führen.
Ansonsten spiele ich ab und zu Tennis oder Squash oder gehe mal joggen als Pause beim Bericht schreiben. Seit gestern bin ich aber außer Gefecht gesetzt. Beim Tennis spielen bin ich auf einen Tennisball getreten, als ich versucht habe, den Ball zu bekommen (logischerweise nicht den der am Boden lag), auf jeden Fall bin ich darauf getreten und bin ziemlich böse umgeknickt. Adrian hat mich dann erst einmal ins Krankenhaus gefahren. Es wurde geröntgt, aber gebrochen ist zum Glück nichts, aber das hätte ich auch vorher sagen können. Sie meinen, dass es eine Bänderüberdehnung oder Bänderanriss sein könnte. Gestern hätte ich auch gesagt, dass es das sein könnte, nämlich der Schmerz war der Gleiche wie damals als ich einen Bänderriss hatte, aber heute ist es eigentlich schon viel besser. Ich laufe zwar noch mit Krücken, aber ich könnte notfalls schon ein bisschen meinen Fuß belasten. Aber die meiste Zeit liege bzw. sitze ich im Bett und so tut es auch gar nicht mehr weh, man spürt halt, dass da irgendetwas ist, aber es ist bei weitem nicht mehr so schmerzvoll wie gestern, habe echt gedacht, dass ich es nicht mehr aushalte, aber habe dann Schmerztabletten bekommen, da ich keine Spritze gegen den Schmerz haben wollte, bin halt doch ein Angsthase ;-) Jetzt habe ich eigentlich echt genug Zeit für meinen Bericht, aber habe echt keine Lust, dass die ganze Zeit zu schreiben. Mir fällt es gerade ziemlich schwer mich so lange darauf zu konzentrieren. Muss mich glaube ich erst wieder an das studieren gewöhnen und was jetzt schon nervt ist, dass ich nichts machen kann, außer rum sitzen.
Naja, jetzt muss ich halt mal schauen wie es weiter geht. Ich hoffe eigentlich, dass ich bis nächste Woche zumindest wieder Auto fahren kann, da ich bei einem anderen Projekt hospitieren möchte. Es ist ein Projekt für Drogen- und Alkoholabhängigen Erwachsene und Teenager. Wir haben vereinbart, dass ich bei den Gruppenarbeiten dabei sein kann und zuschauen kann, was die so machen. Die eine Sozialarbeiterin die dort arbeitet, ist eine Freundin von Adrian und mir. Habe mich echt schon darauf gefreut. Hoffe, dass es noch irgendwie klappt. Es wäre nur vormittags bis 13 Uhr, das hat den Vorteil, dass ich dann noch Zeit für meinen Bericht habe, da ich eigentlich ziemlich unter Stress bin, da ich eigentlich gedacht habe, dass man bis Mitte März Zeit hat, habe jetzt aber von meinem Professor erfahren, dass ich bis Ende Februar fertig sein muss. Das Problem ist, dass ich bei dem einen Teil ziemlich Probleme habe Literatur zu finden, die anderen Teile sind schon machbar. Mal schauen.
Was gibt es sonst noch zu erzählen? Ach ja, ich habe das letzte Mal untertrieben, dass das mit der Elektrizität nur für die nächsten Monate sein wird. (Das der Strom immer mal wieder weg ist für paar Stunden.) In den Nachrichten habe ich gehört, dass es so die nächsten 5 – 7 Jahre sein wird!!! Es ist echt krass, was das wirtschaftlich bedeutet. Pro Tag macht das Land ???? Rand Verlust. Und dann gibt es noch ständig Verkehrschaos, weil die Ampeln nicht funktionieren. Ist echt erschreckend, wie abhängig man von Elektrizität ist und dann das schlimmste von allen, ist das der Strom natürlich dann ausfällt, wenn ich gerade an meinem Bericht arbeite und eigentlich schreiben möchte oder ins Internetcafe gehen möchte ;-)
Die müssen echt einen Weg finden, wie die damit umgehen, nämlich so kann das ja echt nicht weiter gehen.
Ok, jetzt fällt mir eigentlich nichts mehr ein. Habe ich eigentlich schon erwähnt, dass ich keine Lust mehr auf den Bericht habe ;-)
Also dann, macht’s mal gut und freue mich von euch zu hören.
Viele liebe Grüße,
Barbara

Samstag, 19. Januar 2008

letzte Tage im Shelter

16. Januar 2008
Hallo alle miteinander,
inzwischen habe ich schon 1 1/2 Woche gearbeitet und es war echt gut. Jetzt ist es nur noch zwei Tage wo ich offiziell im Shelter bin. Irgendwie ist es gerade komisch, ich habe mich die ganze Zeit gefreut dort raus zukommen und jetzt ist es doch gar nicht mehr „so schlimm“. Einige Menschen sind mir dort echt ans Herz gewachsen auch von meinen Klienten vor allem. Und ich bekomme seit letzter Woche schon erzählt wie sehr sie mich vermissen werden. Zwei Klienten denen ich erzählt habe, dass ich bald gehe hat sogar angefangen zu weinen. Es ist echt schon traurig, aber so ist das Leben, Begrüßung und Verabschiedung.

Jetzt werde ich noch ein bisschen von Silvester etc. erzaehlen.
Am 31. Dezember sind wir am Abend zu „unserer“ Kirch, wo es draussen einen Braai gab und wir auch paar Spiele gespielt haben. Um 22:30 Uhr sind wir in die Kirche wo Gottesdienst gefeiert wurde (anders als wir es von Deutschland kennen). Der ging dann bis ca. 0:30 Uhr. Es war super, die Lieder und alles. Kann man immer schlecht beschreiben.

Am Samstag, den 5.1. sind Adrian und ich mit seiner Mutter und ihrem Lebenspartner in das Musical Koenig der Loewen. Das war echt unglaublich. Total farbenfroh und super gut gemacht. Es war einfach gigantisch und was auch gut war, dass sie teilweise die afrikanischen Sprachen mitreingebracht haben, so hatten einige Akteure eine Zulu Akzent und haben auch teilweise paar Woerter auf Zulu gesagt und z.B. Pumba hatte so einen richtig typischen Afrikaans Akzent. Das hat das ganze irgendwie nochmal einen besondere Note gegeben. Adrians Mutter war auch total vom Musical begeistert. Alle die gerade in Suedafrika sind und es noch nicht gesehen haben, sollten echt schleunigst hingehen, es laeuft naemlich nur noch bis Februar.

Was gibt es ansonsten noch so? Als ich vom Urlaub zurueck kam, wurde mir erzaehlt das der Spuk im Shelter schlimmer geworden ist. Letzten Freitag hat Jay deswegen das Shelter annoyinted. Ich habe das Wort leider nicht im Woerterbuch gefunden. Als ich Adrian gefragt hat, hat er gemeint, dass es so etwas wie segnen ist. Naja, bin mir nicht sicher, ob es nur das ist. Jay (die Leiterin des Shelters und Pastorin) hat gesagt, dass wir das machen, dass die ganzen boesen Geister aus dem Shelter rauskommen. Das Ritual war, dass man wie in Exodus Kapitel 12 anstelle von Blut Oel an die Tueren schmiert, dass das Boese vorueber geht. Das heisst im Shelter hat jede Bewohnerin und Mitarbeiter/in einen Wattebausch und Oel drauf bekommen und dann sind ALLE im GANZEN Shelter an ALLEN Tueren vorbei gegangen und haben ein Kreuz darauf gemacht bzw. die Tuerrahmen beschmiert. Und das Shelter ist echt gross, 4 Stockwerke mit keine Ahnung wieviel Tueren. Ich habe bei diesem Ritual Stellen und Tueren vom Shelter gesehen, die ich davor noch nie gesehen habe oder wo ich noch nie war. Das Shelter ist riessig. Das ganze war fuer mich schon sehr befremdlich. Als wir nach keine Ahnung wie lange damit fertig waren, stand ich mit Jay und einer Mitbewohnerin und Jay hat mich dann gefragt ob ich den Unterschied spueren kann. Ich konnte bei bestem Willen nichts spueren (vielleicht bin ich nicht spirituell genug), die Mitbewohnerin hat gesagt, dass es nicht mehr so erdrueckend ist und so. Jay hat ihr zugestimmt, dass die Atmosphaere viel besser ist und alles. Ich bin lieber ruhig geblieben, konnte echt nichts fuehlen ;-)
Aber ansonsten geht hier alles so seine gewohnten Wege. Was in letzter Zeit schlimmer ist und auch noch anhalten wird ist, dass die Elektrizitaet dauernd mal ausfaellt, meist so fuer 2 – 3 Stunden. Dies ist aber glaub ich Suedafrika weit und ein ernsthaftes Problem mit den Kraftwerken. Das wird sich in naechster Zeit auch nicht aendern (bestimmt nicht dieses Jahr).
Susanne (eine Freundin von mir die ich gestern wieder besucht habe) und ich haben schon gemeint in 2010 wird Suedafrika im Dunkeln sitzen bei der Fussball WM. Was aber wirklich ein grosses Problem ist, dass die Alarmanlagen bei Stromausfall nicht funktionieren, was natuerlich ausgenutzt werden wird von Einbrechern, ist echt weng scary. Montag Abend so um 21 Uhr war der Strom Weg und ich sass mit unten bei security als wir schon Geraeusche gehoert haben. Da muessen sie sich echt etwas einfallen lassen.
Uebrigens seit dem ich wieder vom Urlaub zurueck gekommen bin, hat Usindiso Ministries auch Ueberwachungskameras im Erdgeschoss. Big Brother is watching you ;-)
Ok, aber ich glaube das waren so die Neuigkeiten. Das naechste mal werde ich schreiben, was ich so mache, wenn ich jetzt nicht mehr in Usinidiso arbeite.
Also dann, macht’s mal gut.
Viele liebe Gruesse,
Barbara

Sonntag, 6. Januar 2008

Capetown

Freitag, 04.Januar 2008
Ich wünsche euch allen ein frohes neues Jahr und Gottes Segen!!!!!!!!
Entschuldigung erst einmal, dass ich mich so lange nicht gemeldet habe. Ich bin echt überfällig. Ich wollte euch eigentlich schon die ganze Zeit mal einen Zwischenbericht von Kapstadt geben, wie es war und was wir so gemacht haben. Inzwischen bin ich schon wieder einige Tage in Springs und habe immer noch nichts geschrieben. Bin mir nicht sicher, ob ich noch an alles erinnere, aber ich kann es ja mal probieren.
Am Donnerstag, 20.12.07 sind wir (Adrian, seine Schwester Leanne und ich) um 2:30 Uhr am Morgen nach Kapstadt losgefahren. Eigentlich nicht direkt Kapstadt sondern Paarl, 50 km vor Kapstadt. Den Tag davor hat seine Mutter erst den Bakkie bekommen. Es ist echt eine übelst lange Fahrt. Wir haben 16 Stunden gebraucht, aber haben auch jede 2 Stunden mal angehalten. Adrian ist alleine gefahren, weil er gemeint hat, dass die Strasse sehr gefährlich ist, wenn man sie nicht kennt. Die eine Stelle wird „road of death“ genannt. Es hing ein Schild was immer up to date gemacht wird, wo geschrieben steht wie viele Tage die eine Strecke schon ohne Unfall war, wo wir vorbei gefahren sind, waren es 0 Tage. Als wir dann glücklich angekommen sind, nachdem wir durch die Hitze halb umgekommen sind (in manchen Gebieten bis zu 40 Grad) waren wir erst kurz bei seiner Tante (auntie Mara). Leanne ist dort geblieben und Adrian und ich zu einem anderen Onkel (uncle Richard).
Am Freitag, 21.12.2007 waren wir dann mit der Frau von seinem Onkel in einer Shopping Mall und als wir zurück gekommen sind haben wir erst noch mal lange geschlafen. Die Fahrt war halt doch noch in uns drinnen und es war auch noch viel, viel zu heiß. Am Spätnachmittag, Abend sind Adrian und ich dann noch in die Berge gefahren. Die Landschaft dort ist echt wunderschön.
Am Samstag, 22.12.2007 haben wir einen anderen Onkel von Adrian besucht und seine Cousins und Cousinen und noch eine andere Tante. Anschließend waren wir mit auntie Mara, Leanne und ca. 6 Cousins und Cousinen am Strand. Es war echt schön und wir haben sogar den Sonnenuntergang noch anschauen können.
Am Sonntag, 23.12.2007 waren Adrian und ich dann mit Uncle Richard’s Frau in der Kirche (Anglican church), ziemlich ähnlich der katholischen Kirche. Der Gottesdienst hat um 7 Uhr!! schon angefangen. Anschließend gab es gutes Frühstück und dann sind Adrian und ich losgefahren nach Hermanus. Einige wissen es von euch ja, dass Leonie dort zur Zeit lebt. (Wir haben im gleichen Jahr MaZ gemacht und hatten die Seminare zusammen). Es war echt total schön sie wieder zu sehen, ist jetzt schon über 2 Jahre her, dass wir uns nicht gesehen haben. Die Familie bei der sie wohnt hat uns herzlich begrüßt. Leonie hat uns dann erst einmal Hermanus gezeigt, ist echt wunderschön dort, direkt am Meer und bekannt für die Wale (allerdings war die Walsaison schon vorbei), aber das hat nichts gemacht, es war trotzdem total schön dort und eine Überlegung wert sich dort ein Ferienhaus zu kaufen ;-) Wir waren dann noch am Strand und danach Essen und in einer Havanna Lounge. Als wir zurück gekommen sind, wo sie wohnt haben wir uns alle noch lange mit der Gastfamilie unterhalten.
Am Montag, 24.12.2007 haben Adrian und ich dann einige Weihnachtsgeschenke eingekauft und uns von Leonie verabschiedet und dann nach Kapstadt gefahren wo wir weiter nach Weihnachtsgeschenken gesucht haben. Anschließend haben wir kurz einen anderen Onkel besucht und dann waren wir wieder bei seinem Onkel den wir am Samstag besucht haben und haben dort zu Abend gegessen. Es war ein schöner Abend, aber halt doch so ganz anders als Heilig Abend daheim im good old Germany. Als wir dann wieder zurück bei Uncle Richard waren, haben wir um Mitternacht uns Merry Christmas gewünscht und gegenseitig Geschenke verteilt. (Sie haben zwei bildhübsche junge Töchter 2 und 5 Jahre alt).
Am Dienstag, 25.12.2007 waren wir (Uncle Richard, seine Frau plus Kinder und Leanne und wir beiden) im Gottesdienst, mit keine Ahnung wie vielen Taufen an den Tag waren. Anschließend haben wir alle (die ich gerade erwähnt habe) bei Uncle Richard zu Hause und hatten gutes Weihnachtsessen. Am Nachmittag sind Leanne, Adrian und ich dann nach Kapstadt gefahren um mit anderen Verwandten Weihnachten zu feiern. Ich habe dort echt den Überblick verloren wer zu wem gehört, wer eine Tante ist etc. Es waren einfach zu viele Leute und es gab Essen ohne Ende.
Was vielleicht ganz interessant zu wissen ist, dass dort wo Adrian ursprünglich herkommt (Paarl und Umgebung) hauptsächlich Coloureds wohnen, dass dies eindeutig die Überzahl ist. Ich habe ja immer gedacht, dass Coloured einfach ein „Mix“ aus Schwarz und Weiß ist, aber der Großteil kommt von einem eigenen Stamm. Soviel mal zu einem kurzem Exkurs.
Was ich eigentlich erzählen wollte, was für mich sehr komisch war und ich nicht weiß ob das bei allen Coloured so ist, oder nur in Adrians Familie, dass alle Familienmitglieder sich mit einem Kuss auf dem Mund begrüßen und verabschieden, egal ob Frau – Frau, Frau – Mann, oder Mann – Mann. Manchmal bin ich nicht drum herumgekommen dies auch zu tun.
Nachdem wir also bei der ganzen Verwandtschaft waren, sind Adrian und ich dann noch mit zwei Cousins und Cousinen ins Kino gegangen und haben anschließend bei ihnen übernachtet.
Der 26.12.2007 ist nicht wie bei uns der 2. Weihnachtsfeiertag sondern heißt „Boxing Day“. Ich habe drei verschiedene Leute gefragt, warum das so heißt und 3 verschiedene Antworten bekommen. 1. Es heißt Boxing Day, weil alle Leute betrunken sind, bzw. waren von Weihnachten und dann kämpfen, also boxen. Für mich nicht wirklich glaubwürdig ;-) 2. Weil an dem Tag alle leeren Geschenkpapiere und Boxen weggeworfen werden. War für mich auch nicht eine tolle Erklärung. 3. Weil an dem Tag alle Sportsevents wieder angefangen haben. Letzte Erklärung war für mich noch die Beste.
Naja, am Mittwoch, den Boxing Day sind Adrian und ich nach Lambertsbaai gefahren, was an der Südwestküste von Südafrika liegt. Dort haben wir eine Tante von ihm besucht (nicht wirklich Tante, weiter entfernte Verwandte). Am Abend waren wir kurz am Strand aber nicht im Wasser, weil es dort zu kalt ist (ist der Pazifische Ozean). (Hoffe jetzt, dass ich es nicht verwechselt habe.)
Am Donnerstag, 27.12.2007 haben wir erst einmal ausgeschlafen und waren dann auf so etwas wie einen Fischmarkt, hat echt widerlich gestunken nach Fisch, ok was soll man auch anderes erwarten ;-) Mittags haben wir dann lecker bei ihr Fisch gegessen, ich bin ja eigentlich kein Fischfan, aber der hat echt gut geschmeckt. Die Art von Fisch gibt es nur dort. Anschließend waren wir dann noch am Strand und sind dann wieder zurück nach Paarl gefahren.
Am Freitag, 28.12.2007 hatte die eine Tochter von Uncle Richard ihren 5. Geburtstag, was groß gefeiert wurde. Es waren ca. 40 Leute eingeladen. Wir haben ein bisschen geholfen das mit vorzubereiten. Sie hatten sogar eine kleine Hüpfburg da. Am Abend waren Adrian und ich dann im Kino.
Am Samstag, 29.12.2007 haben Adrian und ich einen Freund von ihm in Stellenbosch getroffen, der ursprünglich auch hier in Gauteng wohnt, aber auch Urlaub dort gemacht hat bzw. noch macht. Anschließend waren Adrian und ich noch auf einen Berg und haben die Aussicht bewundert. Aber die Baboons (=Affen) werden echt immer dreister. Neben uns hat ein Auto geparkt wo die Fenster offen waren. Der Baboon ist hineingesprungen und hat Kekse und Chips mitgenommen. Er hat die Chips aber sehr zivilisiert gegessen ;-) Anschließend waren Adrian und ich dann noch am Strand was echt total schön war. Wir sind dann wieder zurück zu Uncle Richard gefahren und haben uns lange mit ihm am Abend unterhalten, weil wir auf Auntie Mara warten mussten, weil wir bei ihr übernachtet haben, da Uncle Richard + Familie sehr früh das Haus verlassen haben. Das Problem war nur, dass wir erst so gegen 1 Uhr dann ins Bett gekommen sind, weil wir so lange auf sie warten mussten und uns um 8 Uhr schon wieder mit einem Freund von Adrian am nächsten Tag getroffen haben (Sonntag, 30.12.2007) Es war aber echt schön, Adrian kennt ihn als er in England war. So gegen 12:30 Uhr sind Adrian, Leanne und ich dann wieder zurück nach Springs gefahren, was so ca. 14 Stunden gedauert hat. Ich war echt so müde, aber alle haben zu mir gesagt, dass ich als Beifahrer nicht schlafen darf, da es für den Fahrer sonst noch schwerer ist, was ich auch zustimme. Aber wer mich ein bisschen kennt, weiß, dass normalerweise sobald ich im Auto bin und weiß, dass es eine längere Fahrt ist, ich sehr bald einschlafe. Aber ich habe es irgendwie geschafft wach zu bleiben und so gegen 3:15 Uhr in der Nacht waren wir dann wieder in Springs.
So ich glaube, dass war jetzt mal wieder lange genug (wenn nicht so gar zu lange). Ich hoffe es war nicht all zu verwirrend, mit hier einem Onkel und da mit einer anderen Tante, aber dann wirst ihr ungefähr wie es mir ging ;-)
Also dann, macht’s mal gut und vielen lieben Dank auch für die vielen Weihnachtsgrüße. Sorry, aber ich denke ich werde nicht die Zeit haben allen zu antworten, deswegen hier ein großes DANKE.
Viele liebe Grüße,
Barbara

Mittwoch, 19. Dezember 2007

Donnerstag, 13.12.2007
Hallo alle zusammen,
Ich habe es die letzten Tage nicht geschafft zu schreiben. Die letzten Tage sind echt verrueckt, total viel los. Z.B. Montag habe ich bis 19 Uhr gearbeitet und als ich dann gluecklich in meinem Zimmer war und mich ein bisschen hinlegen wollte, hat Marie an die Tuer geklopft (20:30 Uhr), dass einer meiner Klientinnen so krank ist und ich die Ambulanz rufen soll. Der Notarzt kam dann um 21 Uhr und die Ambulanz um 21:45 Uhr, oder so gar noch ein bisschen spaeter und bis sie dann abgefahren sind war es dann 22 Uhr und ich todmuede und ins Bett.
Aber auch Tagsueber ist es total stressig, und da haben MamBetty und Rosinah (die beiden social auxiliary worker) gesagt, dass Dezember nicht so stressig ist. Haha, ich glaube die Klienten wissen, dass ich jetzt eigentlich meine Berichte fuer das Studium schreiben will und kommen deswegen jetzt alle zu mir :-) Heute habe ich schon wieder bis nach 18 Uhr gearbeitet, ich wollte eigentlich in der Zeit meine Berichte machen, aber das war wohl nichts. Und wenn ich daran denke was ich morgen alles zu tun habe, denke ich auch nicht, dass ich dazu komme. Aber morgen nachmittag, wenn es irgendwie klappt und ich hier weg komme, moechte ich zur Wits Bibliothek, mal schauen.
Aber dafuer habe ich danach 3 Wochen wohlverdienten Urlaub. Freue mich schon, es ist noch nicht ganz sicher was Adrian und ich machen, wir hatten eigentlich geplant nach Kapstadt zu fahren, aber das mit dem Bakkie ist so eine Sache. (Seine Mutter will ein Bakkie kaufen mit dem wir dann runter fahren wollen.) Jetzt ist es immer so ein hin und her, bekommen wir ihn noch rechtzeitig oder nicht...
Gestern waren wir wieder in cell group Adrian und ich. Ich habe die Leute echt lieb gewonnen, gestern haben wir gebraait, weil die naechsten Wochen es nicht statt findet, weil im Dezember jeder unterwegs ist. Eine von den Teilnehmern ihr Mann ist gerade in Deutschland (fuer 10 Tage), sie hat gesagt, dass er aber schon krank ist. Es ist halt schon ein krasser Unterschied mit dem Wetter.
Ich weiss nicht ob es noch so viel Sinn macht ueber das letzte Wochenende zu schreiben, weil es schon so lange her ist. Mal schauen was mir noch einfaellt. Freitag waren wir wie immer arbeiten. Am Samstag waren wir in einer shopping mall und Flohmarkt und abends sind wir dann in ein Kasino gegangen. Was aber mehr als ein Kasino ist, es hat echt alles. Wir sind dann in eine Disco gegangen. Das erste mal das ich in Suedafrika in soetwas war. Es war echt ganz schoen, aber es ist schon frustrierend, jetzt bin ich schon 23 Jahre alt und werde sogar auch in Suedafrika nach meinem Ausweis gefragt. Der Eintritt war verhaeltnismaessig teuer fuer suedafrikanische Verhaeltnisse, aber dafuer war es sehr sicher. Man muss halt schon aufpassen wohin man geht, vor allem wenn ein Coloured und eine Weisse zusammen sind, es gibt halt doch Leute die nach Aerger suchen. Aber das war dort echt kein Problem.
Am Sonntag Vormittag war ich dann im Shelter im Gottesdienst (auch das Erste Mal seit dem ich hier bin). War ganz schoen, besonders das Singen hat mir gefallen, dass ist auch in den Prayer Meetings unter der Woche so schoen. Am nachmittag bzw. Abends sind wir dann wieder in Springs in die Kirche gegangen, dass war auch total toll und eine starke Message.
Naja, ich glaube das reicht mal wieder fuer heute. Ich hoffe euch geht es gut und ihr genisst den schoenen Advent.
Viele liebe Gruesse,
Barbara
P.S. Inzwischen ist es schon Dienstag, der 18.12.07 und wir sind noch in Springs, morgen Abend werden wir aber nach Kapstadt losfahren, freue mich schon.
Nachdem die stressige Woche vorbei war (ging genauso stressig weiter wie sie am Montag schon angefangen hat) war das Wochenende umso schöner. Am Samstag Abend haben Adrian und ich Susanne besucht und sie war hier am Sonntag auch mit Phoebe. Gestern waren Adrian und ich wieder mal im Kino. Eine weitere Wochenedbeschaeftigung war meine geflochten Haare wieder aufzumachen, was keine Ahnung wie viele Stunden gedauert hat (nicht verwunderlich bei 90 Zoepfen). Gestern war auch ein offizieller Feiertag (eigentlich Sonntag, aber wenn ein Feiertag auf einen Sonntag fällt, ist Montag frei, dass sollte man mal in Deutschland einführen).
Ansonsten geht es mir gut und ich kann es immer noch nicht glauben, wie schnell die Zeit vergeht.